Tour of the Alps 2026: Deutscher Lennart Jasch feiert Überraschungscoup auf 4. Etappe - "Total krasser Tag"

Der deutsche Radprofi Lennart Jasch (Tudor Pro Cycling Team) hat auf der 4. Etappe der Tour of the Alps den ersten Profisieg seiner Karriere gefeiert. Der 25-Jährige, der eigentlich für das Nachwuchsteam seiner Equipe fährt, attackierte knapp 25 Kilometer vor dem Ziel aus einer Ausreißergruppe heraus und jubelte in Trento als Solist. "Heute war ein total krasser Tag", sagte er im Interview.

Highlights: Jasch mit Solo zum Debütsieg in den Alpen

Quelle: Eurosport

Mit einer fantastischen Vorstellung hat Lennart Jasch (Tudor) die Königsetappe der Tour of the Alps für sich entschieden.
Der 25-jährige Deutsche setzte sich über 167,8 Kilometer von Arco nach Trient aus der fünfköpfigen Gruppe des Tages heraus als Solist durch und holte sich seinen ersten Profisieg mit zehn Sekunden Vorsprung auf den Italiener Matteo Sobrero (Lidl – Trek).
Dritter wurde dessen Landsmann Federico Iacomoni (Ukyo / +0:11) vor Florian Stork, der 20 Sekunden hinter seinem Landsmann und Teamkollegen das Feld ins Ziel führte und Rang vier vor dem Niederländer Thymen Arensman (Ineos Grenadiers) verbuchen konnte.
Der Italiener Giulio Pellizzari (Red Bull – Bora – hansgrohe) wurde zeitgleich Zwölfter und verteidigte das Grüne Trikot des Spitzenreiters. 
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Deutscher Ausreißercoup! Jasch feiert ersten Profisieg

Quelle: Eurosport

Jasch: "Hatte irre Beine"

"Ehrlich gesagt, kann ich es noch gar nicht glauben. Ich bin gerade etwas überfordert", strahlte Devo-Fahrer Jasch, der bei der Tour of the Alps für die Profimannschaft startet, im Ziel-Interview: "Ich kam hierher, um Michael (Storer) bei der Titelverteidigung zu helfen. Jetzt sitze ich hier und sie stellen mir diese Frage. Ich kann es nicht glauben. Es war ein unglaublicher Tag. Als ich in der Gruppe war, habe ich schon gefühlt, dass ich vielleicht den besten Tag meiner Karriere habe. Ich hatte irre Beine. Ich habe von Anfang an an den Sieg geglaubt und alles getan, um ihn bis ins Ziel zu bringen. Es war verrückt."
Jasch hatte sich bereits wenige Kilometer nach dem Start mit vier weiteren Fahrern aus dem Feld gelöst und sich als einziger davon an der Spitze behaupten können. "Ich hätte nie damit gerechnet und heute war ein krasser Tag. Je länger es dauerte, desto mehr habe ich gemerkt, dass ich der Beste der Gruppe bin. Irgendwann habe ich mir ein Herz gefasst und bin losgefahren. Dann war es einfach nur noch unglaublich hart", fügte er an.
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Jasch im Siegerinterview: "Gerade etwas überfordert"

Quelle: Eurosport

Kampf um Gesamtsieg entscheidet sich im Finale am Freitag

Vor der Schlussetappe führt Pellizzari die Gesamtwertung unverändert mit vier Sekunden Vorsprung gegenüber Arensman an. Auf Rang drei folgt dessen Teamkollege Egan Bernal, der sich am Bonussprint zwei Sekunden sicherte und damit ebenfalls nur noch vier Sekunden hinter dem Spitzenreiter liegt.
Neuer Vierter ist Pellizzaris Teamkollege Aleksandr Vlasov, der dank vier Bonussekunden jetzt noch sechs Sekunden Rückstand aufweist. Dagegen fiel der Italiener Mattia Gaffuri (Picnic – PostNL / +0:15) vom vierten auf den fünften Rang zurück.
Der US-Amerikaner Sean Quinn (EF Education – EasyPost) gewann aus der Gruppe des Tages heraus beide Bergwertung und nahm so dem Österreicher Emanuel Zangerle (Vorarlberg) das blaue Trikot des besten Kletterers ab.
Dagegen behauptete der gestrige Etappengewinner Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) das Rote Trikot des punktbesten Fahrers. Pellizzari bleibt genauso an der Spitze der Punktewertung, Red Bull wird unverändert als bestes Team geführt.
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Seixas nach Sieg beim Wallonischen Pfeil: "Unglaublich"

Quelle: Eurosport


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