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Tour of the Alps: Konti-Fahrer Dati überrascht Pidcock bei Alpen-Auftakt - Top-Teams geschlagen
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Publiziert 20/04/2026 um 16:06 GMT+2 Uhr
Tommaso Dati vom japanisch-italienischen Kontinental-Team Ukyo hat etwas überraschend den Auftakt der 10. Tour of the Alps im Sprint eines dezimierten Feldes gewonnen. Dabei schlug der 23 Jahre Italiener, der damit seinen zweiten Sieg in einem Profirennen feierte, einen der Mitfavoriten auf den Gesamtsieg, Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5). Florian Stork (Tudor) wurde Dritter.
Highlights: Top-Teams und Pidcock im Sprint düpiert
Quelle: Eurosport
Fünf Kilometer vor dem Ende des 144 Kilometer langen Teilstücks, das in Innsbruck begonnen hatte und auch dort endete, hatte Thymen Arensman (Ineos Grenadiers) die letzte Welle genutzt, um sich ein paar Meter herauszufahren. Die waren aber etwa 300 Meter vor dem Ziel aufgebraucht.
Die Reihenfolge des Tages entspricht auf den ersten drei Plätzen auch derer in der Gesamtwertung, die Dati damit anführt.
"Ich hab mich sehr auf die Etappe gefreut und sie dann auch wie von mir erträumt gewonnen", sagte der Tagessieger im ersten Interview nach dem Zielstrich.
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Erst vor drei Wochen hatte er seinen ersten, ebenfalls überraschenden Sieg feiern können: Bei Coppi e Bartali hatte er Mauro Schmid um den Tagessieg gebracht.
Dati-Poker geht auf den letzten Metern auf
"Wir wussten, dass an diesem letzten kleinen Anstieg vielleicht noch jemand angreift", sagte Dati weiter: "Ich hatte versucht, mitzugehen. Als Arensman dann die Lücke hatte, habe ich versucht, so viel Energie zu sparen wie möglich."
Es sollte reichen. Etwa 70 Fahrer kamen gemeinsam ohne Zeitverlust ins Ziel, darunter alle Favoriten auf den Gesamtsieg. Während Emanuel Zangerle (Vorarlberg) als Ausreißer ins Bergtrikot fuhr, geht das erste Nachwuchstrikot der Rundfahrt an Gabriele Bessega (Polti-Visit Malta). Der Italiener wurde Vierter vor dem Zweiten Ukyo-Fahrer Federico Iacomoni und Felix Engelhardt (Jayco-AlUla).
Gaben sich in Innsbruck noch keine Favoriten die Blöße, könnte das schon morgen anders aussehen. In Martell wartet bereits die erste und einzige Bergankunft des Rennens.
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Quelle: Eurosport
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