Tour of the Alps 2026: Tom Pidcock triumphiert trotz Fehler im Sprint - Engländer dreht Spieß gegen Tommaso Dati um

Nachdem er sich zum Auftakt der Tour of the Alps noch Konti-Fahrer Tommaso Dati (Ukyo) hatte geschlagen geben müssen, hat Tom Pidcock (Pinarello-Q36.5) auf der 3. Etappe den Spieß gegen den Italiener umgedreht und sich im Sprint des auf rund 40 Fahrer reduzierten Feldes seinen dritten Saisonsieg gesichert. Der Italiener musste sich mit dem zweiten Rang zufriedengeben.

Highlights: Heftige Stürze und ein spannendes Finish auf der 3. Etappe

Quelle: Eurosport

Hinter dem Briten und dem diesmal zweitplatzierten Dati sicherte sich nach 174,5 Kilometern von Latsch (Südtirol) nach Arco (Trentino) der Kolumbianische Meister Egan Bernal (Ineos Grenadiers) als Tagesdritter noch vier Bonussekunden und machte damit im Gesamtklassement zwei Positionen gut.
Spitzenreiter bleibt der Italiener Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe), der zeitgleich auf Platz 21 ins Ziel kam und in der Gesamtwertung mit unverändert vier Sekunden Rang zwei belegt.
Bernal reduzierte seinen Rückstand auf nur noch sechs Sekunden. Zeitgleicher Vierter ist der Italiener Mattia Gaffuri (Picnic-PostNL) vor Pellizzaris Teamkollege Aleksandr Vlasov (+0:10). 
"Es ist mental super herausfordernd. Als ich zuletzt Rennen gefahren bin, war ich einer der stärksten Fahrer. Heute wurde ich hier erstmal abgehängt, schaffte dann über den Gipfel wieder den Anschluss. Es ist hart. Als wir über den zweiten großen Berg kamen, sagte ich zu den Jungs, dass wir jetzt auf Etappensieg fahren", erklärte Pidock im Ziel-Interview. 

Pidcock: "Bin hier wirklich nicht in bester Verfassung"

"Wir haben es dann versucht und die Jungs haben 100 Prozent gegeben. Ich bin hier wirklich nicht in bester Verfassung, habe aber alles gegeben. Ich bin als Erster in die letzte Kurve gegangen und habs dann bis zur Ziellinie durchgezogen. Dabei bin ich zu früh gestartet", gab der 26-Jährige einen Fehler zu. "Ich dachte, das Ziel käme früher und habe den Sprint gestartet, als die Barrieren kamen."
Bester deutscher Fahrer war wie schon zum Auftakt Florian Stork (Tudor), der diesmal Neunter wurde. Pidock übernahm auch die Führung in der Punktewertung. Der Österreicher Emanuel Zangerle (Vorarlberg) verteidigte das blaue Bergtrikot, Pellizzari bleibt an der Spitze der Sprintwertung.
Red Bull-Bora-hansgrohe behauptete Platz eins in der Teamwertung, büßte aber U23-Weltmeister nach einem Massensturz nur drei Kilometer nach dem Start ein.
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Quelle: Eurosport


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