Kévin Reza ergänzte: "Ich sehe keine anderen Maßnahmen, die bei rassistischen Akten ergriffen werden könnten."
Reza, im Vorjahr der einzige schwarze Starter bei der Tour de France, war mehrmals Opfer einschlägiger Vorfälle geworden. Bei der Tour de France 2014 war er vom Schweizer Michael Albasini, bei der Tour de Romandie 2017 vom Italiener Gianni Moscon rassistisch beschimpft worden. Danach hatte Reza mangelnden Rückhalt unter den Fahrer beklagt.
"Meine engsten Freunde im Feld sind zwar zu mir gekommen, aber generell? Nein, ich habe keine größere Solidarität erfahren, welche die Aufmerksamkeit auf das Geschehene gelenkt hätte", sagte er im Vorjahr.
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Mittlerweile habe die "Black Lives Matter"-Bewegung dazu geführt, dass auch seine Stimme mehr Gehör findet. "Seit dem vergangenen Jahr hat sich mir eine Art Befreiung und Öffnung geboten, und ich habe dies mit beiden Händen ergriffen", sagte Reza beim britischen Sender "Sky Sport News": "Zumindest können wir seitdem einen angemessenen Austausch haben, und ich kann meine Ideen und Gedanken teilen."

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