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Türkei-Rundfahrt: Außenseiter Welsford überrascht Sprinter - heftiger Sturz überschattet Finale der 5. Etappe
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Publiziert 14/04/2022 um 14:06 GMT+2 Uhr
Für den bereits dritten Erfolg eines australischen Rennfahrers bei der 57. Austragung der Türkei-Rundfahrt sorgte Sam Welsford (Team DSM). Der 26-Jährige gewann den 186,1 km langen fünften Abschnitt der Rundfahrt von Manisa nach Ayvalik im Sprint des durch einen Sturz sehr verkleinerten Hauptfeldes. Zweiter wurde der Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) vor Arvid De Kleijn (Human Powered Healt
Übler Crash im Sprint-Finale: Planckaert fliegt in die Absperrung
Quelle: Eurosport
Bester Deutscher wurde Rick Zabel (Israel-Premier Tech) auf Rang vier.
"Es ist mein erster Profisieg und den genieße ich wirklich. Wir haben uns nun Schritt für Schritt entwickelt und ist jetzt das Ergebnis", freute sich der australische Bahnspezialist, der neben Cees Bol und Alberto Dainese einer der schnellen Männer der deutschen Equipe in der Türkei ist, die von Marcel Sieberg betreut und gecoacht werden.
"Wir haben einen schnellen Leadout hier entwickelt und wechseln uns in der Sprintposition nun ab. Heute haben wir den Prozess echt perfektioniert", erklärte Welsford, der erst auf den letzten Metern an Philipsen vorbeizog.
Der Sprint wurde von einem schweren Sturz des Belgiers Edward Planckaert (Alpecin-Fenix) überschattet, der durch eine Welle das Gitter am Straßenrand touchierte und heftig zu Boden ging. Daraufhin mussten viele Fahrer im Feld anhalten, da durch mehrere am Boden liegende Fahrer der letzte Kilometer blockiert wurde.
Türkei-Rundfahrt: Sepulveda verteidigt Gesamtführung
In der Gesamtwertung liegt weiterhin der Argentinier Eduardo Sepulveda (Drone Hopper-Androni Gioccattoli in Führung vor dem Neuseeländer Patrick Bevin (Israel-Premier Tech) und dem Australier Jay Vine (Alpecin-Fenix).
Die lange Etappe war durch mehrere kleinen Spitzengruppen belebt, die aber immer wieder vom Feld eingeholt wurden. Als letzten Ausreißer des Tages stellte das Peloton Neoprofi Maurice Ballerstedt (Alpecin-Fenix) zwei Kilometer vor dem Ziel.
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