UAE Tour Women 2025: Lorena Wiebes feiert überlegenen Sprintsieg zum Auftakt - Massensturz überschattet 1. Etappe

Lorena Wiebes (SD Worx-Protime) hat zum Auftakt der UAE Tour Women am Dubai Harbour für klare Verhältnisse gesorgt: Die Europameisterin setzte sich im erwarteten Massensprint am Ende der 1. Etappe mit zwei Radlängen Vorsprung vor Dauerrivalin Charlotte Kool (Picnic-PostNL) und der dritten Niederländerin, Nienke Veenhoven (Visma-Lease a Bike), durch. Vierte wurde die Irin Mia Griffin (Roland).

Highlights: Massensturz hält Peloton nur kurz auf - Wiebes siegt

Quelle: Eurosport

Die Österreicherin Kathrin Schweinberger (Human Powered Health) kam als Zehnte über den Zielstrich, nachdem sie eigentlich den Sprint für Teamkollegin Maggie Coles-Lyster anziehen sollte, die aber ihr Hinterrad schon eingangs des Schlusskilometers verloren hatte.
Für Wiebes war es ihr zweiter Sieg an selber Stelle, nachdem sie die 1. Etappe am Yachthafen von Dubai auch im Vorjahr bereits für sich entschieden hatte.
Wie damals, so lancierte sie ihren Sprint auch diesmal wieder nach perfekter Vorarbeit des SD Worx-Sprintzuges um Barbara Guarischi zum richtigen Zeitpunkt.
Kool war auf der anderen Straßenseite etwas früher gestartet und hatte kurz die Führung übernommen, doch als Wiebes links richtig loslegte, war gegen die 25-Jährige kein Kraut mehr gewachsen.

Massensturz überschattet Etappe

"Das war ein fairer Sprint", sagte die Gewinnerin im Zielinterview. "Wir waren beide im Wind und das Team hat davor einen super Job gemacht, um mich in einer guten Position in die letzte Kurze zu bringen", meinte Wiebes.
"Charlotte kam dann von hinten, aber ich war zum Glück stark genug, es zu Ende zu bringen", analysierte die 25-Jährige die letzten Meter.
Das Ausreißer-Trio des Tages um die Niederländerin Sylvie Swinkels (Roland) fuhr zwischenzeitlich zwar mehr als acht Minuten Vorsprung heraus, hatte trotzdem aber nie realistische Siegchancen und wurde drei Kilometer vor dem Ziel endgültig gestellt.
Überschattet wurde der Tag durch einen heftigen Massensturz, in den 53 Kilometer vor dem Ziel rund ein Drittel des Hauptfeldes verwickelt wurde. Die meisten Fahrerinnen konnten weiterfahren, die als erstes zu Boden gegangene Letizia Paternoster (Liv-AlUla-Jayco) musste das Rennen aber mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung verlassen.
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Quelle: Eurosport


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