Volta a la Comunitat Valenciana: Santiago Buitrago gewinnt Königsetappe vor Pello Bilbao - Bahrain-Duo feiert Doppelsieg

Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) hat die Königsetappe der Volta a la Comunitat Valenciana (2. Pro) nach 166 Kilometern für sich entschieden. Am Alto de Partegat auf einer Höhe von gut 1000 Metern über dem Meeresspiegel siegte der Kolumbianer, der seinen Turbo auf dem letzten halben Kilometer zündete, neun Sekunden vor seinem Bahrain-Teamkollegen Pello Bilbao.

Santiago Buitrago hat die Königsetappe der Valencia-Rundfahrt gewonnen

Fotocredit: Getty Images

Der Spanier hatte das Rennen angeführt, ehe Buitrago von hinten zu ihm stieß, ein paar Meter mit ihm gemeinsam fuhr und dann davonzog. Dritter wurde Joao Almeida (UAE Team Emirates-XRG), der damit den Tag für das lange Zeit dominierende Team rettete.
Doch sowohl Buitrago als auch Almeida verpassten den Sprung an die Spitze der Gesamtwertung. Dort rangiert weiter Mathias Vacek (Lidl-Trek), der mit 57 Sekunden Rückstand auf den Sieger 13. wurde und damit ein kleines Polster von zwei Sekunden auf Almeida bzw. fünf auf Buitrago verteidigte.
Damit ist der Vorsprung aus dem Teamzeitfahren allerdings beinahe aufgebraucht. Allerdings wartet auch am dritten Tag nochmal eine schwere Etappe. Dennoch schlug sich der 22-Jährige Tscheche damit besser als erwartet.
Nicht an die Erwartungen anknüpfen konnte dagegen Red Bull-Bora-hansgrohe. Weder Jai Hindley als 14. Mit 1:11 Minuten Rückstand noch Aleksandr Vlasov, der als 19. fast zwei Minuten kassierte, konnten im Finale mithalten. Vlasov hatte zwischenzeitlich noch versucht, gemeinsam mit Buitrago und Brandon McNulty in die Attacke zu gehen, überzog dabei aber.

Bahrain-Duo mit den besten Beinen

Zu dieser Zeit, knapp vier Kilometer vor dem Ende, hatte die Hauptgruppe noch etwa 20 Fahrer. Der steilste Teil der Etappe kam dann aber noch. Die im Schnitt fast zehn Prozent steilen letzten zwei Kilometer sorgten dann für ein vollständiges Auseinanderbrechen der Gruppe.
Der bis dato führende Tobias Foss (Ineos Grenadiers), der etwa 17 Kilometer vor dem Ziel attackiert hatte, wurde wieder gestellt. Movistar mit Ivan Romeo und Jefferson Cepeda übernahmen das Kommando, konnten gegen das starke Bahrain-Duo, dass sich später bildete, aber auch nichts ausrichten.
"Wir waren heute das stärkste Team", sagte Bilbao später im Ziel. "Santi war vom ersten Berg an sehr aggressiv, wir hatten wir Fahrer in der Spitzengruppe, waren damit im Vorteil und konnten etwas versuchen. Ich hab dann mit einem Antritt schnell 20 Sekunden herausgeholt und dann einfach alles gegeben. Aber dann kam auch schon Santi. Das war einfach erstaunlich, da konnte ich nicht mehr mitfahren."
Bis es in die finalen Berge ging, hatte zunächst eine Fünfergruppe um den bestplatzierten im Klassement, Samuele Zoccarato (Polit-Visit Malta) das Geschehen über weite Teile des Tages bestimmt.

UAE diktiert Tempo im Peloton

Die Fünfergruppe um den Bestplatzierten im Klassement, Samuele Zoccarato (Polit-Visit Malta) bestimmte das Geschehen über weite Teile des Tages.
Auf dem Weg zur ersten Bergwertung des Tages am Coll de Rates (2. Kategorie) fiel die Gruppe auseinander, Matyas Kopecky (Novo Nordisk) und Sinhué Fernandez (Burgos-Burpellett-BH) lösten sich. Unterdessen diktierte UAE das Tempo im Hauptfeld und sammelte die verbliebenen Ausreißer 24 Kilometer vor dem Ziel ein.
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Konkurrenz stehen gelassen: Wärenskjold rollt Sprint von hinten auf

Quelle: Eurosport


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