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Mit Video | Chaos-Etappe mit Wind & Sturz endet in Sekundenkrimi

Mit Video | Chaos-Etappe mit Wind & Sturz endet in Sekundenkrimi
Von Eurosport

13/09/2019 um 17:47Aktualisiert 13/09/2019 um 18:13

Massensturz, Windkanten und am Ende ein Sekundenkrimi um den Sieg: Die 19. Vuelta-Etappe nach Toledo war voller Action. Zuerst warf ein Crash Spitzenreiter Primoz Roglic weit zurück und brachte das Aus für Tony Martin, dann startete eine Hetzjagd auf der Windkante. Im Finale dann hielt der letzte Ausreißer, Rémi Cavagna aus Frankreich, das heranjagende Feld in Schach und siegte als knapp Solist.

Bora-Sprinter Sam Bennett musste sich am Ende mit Platz zwei begnügen, fünf Sekunden fehlten ihm zu Cavagna nach dem harten Finale über Kopfsteinpflaster hinauf in die malerische Altstadt von Toledo.

Zuvor hatte das Chaos nach dem Massensturz 66 Kilometer vor dem Ziel für viel Aufregung gesorgt: Viele Fahrer waren dabei zu Fall gekommen oder aufgehalten worden, darunter eben auch der Vuelta-Führende Primoz Roglic und der Vierte der Gesamtwertung, Miguel Angel Lopez.

Video - Massensturz: Aus für Tony Martin, Roglic fällt weit zurück

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Aus für Martin nach Sturz

Während sich die Sturzopfer noch aufrappelten, verschärfte das Movistar-Team im Seitenwind massiv das Tempo und so lagen Alejandro Valverde und Nairo Quintana schnell fast zwei Minuten vor den Rivalen im Kampf um Gesamtsieg und Podium. Dann aber entschied die spanische Mannschaft nach rund zehn Kilometern, die Aktion abzubrechen und alle abgehängten Favoriten konnten wieder aufschließen.

Vuelta-Aus für Tony Martin

Vuelta-Aus für Tony MartinGetty Images

Den Sieg nach 165,2 km sicherte sich der Franzose Cavagna (Deceuninck-Quick Step) als letzter verbliebener Fahrer einer Ausreißergruppe, zu der auch Nikias Arndt (Sunweb) gehört hatte.

Video - Reicht das? Sprinter jagen Solist durch die Rampen der Altstadt

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Für den Gesamtführenden Roglic, der letztlich Platz zehn belegte, blieb die heikle Etappe letztlich weitgehend folgenlos. Im Finale holte Valverde drei Sekunden auf Roglic heraus und liegt nun mit 2:43 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Dritter ist Quintana (+3:31).

Letzte Bergetappe steht an

Am Samstag steht auf den 190,4km zwischen Arenas de San Pedro und der Plataforma de Gredos die letzte Bergetappe an, die mit einem kurzen Schlussanstieg in 1747m Höhe endet.

Video - Vuelta-Strecke: Kurs und Profil der letzten Bergetappe

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Danach steht der Vuelta-Sieger quasi fest - analog zur Tour der France wird das Leader-Trikot auf der finalen Etappe am Sonntag nach Madrid nicht mehr attackiert.

(SID)

Video - "Was war das denn?" Diese Aktion bringt Martin den Tour-Ausschluss

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