Vuelta 2020: Roglic holt 10. Etappe und Rotes Trikot zurück

Der Kampf um das Rote Trikot bei der Vuelta 2020 wird immer enger: Primoz Roglic holte mit dem Sieg auf der 10. Etappe die Führung vom bisherigen Spitzenreiter Richard Carapaz zurück. Im ansteigenden Finale konnte der Slowene seinen Gegner abhängen und siegte vor dem Österreicher Felix Großschartner. Durch die Zeitgutschrift sowie drei Sekunden Vorsprung auf Carapaz holte Roglic die Gesamtführung.

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Roglic vom Rennstall Jumbo-Visma liegt nun nach zehn der achtzehn Etappen der Spanien-Rundfahrt zeitgleich mit dem Ecuadorianer vom Team Ineos, führt das Klassement aber wegen seiner nun schon drei Etappensiege an.
Dritter in der Gesamtwertung bleibt der Ire Daniel Martin (Israel Start-Up Nation) mit 25 Sekunden Rückstand, der Brite Hugh Carthy (EF Pro Cycling) folgt mit 51 Sekunden Differenz zum Spitzenreiter. Großschartner ist als bester Fahrer von Team Bora-hansgrohe weiter Sechster (+3:19 Minuten).
Am Freitag hatten sich auf dem über weite Strecken ebenen Teilstück einige Ausreißer versucht, sie wurden aber allesamt recht schnell wieder gestellt. So lagen die Klassementfahrer in der Spitzengruppe, als das Feld die abschließende Rampe nach Suances erreichte.
Etwa 300 Meter vor dem Ziel trat Roglic an und ließ der Konkurrenz keine Chance, letztlich siegte er ungefährdet vor Großschartner und dem Italiener Andrea Bagioli (Deceuninck-Quick Step). Sieben Fahrer erhielten die gleiche Zeit wie Roglic, Carapaz wurde 14. und verlor damit die Gesamtführung. Pascal Ackermann, Gewinner am Vortag, spielte keine Rolle im Kampf um den Tagessieg.
Am Wochenende stehen nun zwei große Bergetappen mit Bergankünften an, dann wird sich das Klassement wieder weiter verändern.
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Großschartner kämpft um den Sieg: Das Finale der 10. Etappe

Quelle: Eurosport

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