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Vuelta 2022 - Primoz Roglic gewinnt auf Königsetappe in die Sierra Nevada erneut Zeit auf Remco Evenepoel
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Publiziert 04/09/2022 um 17:42 GMT+2 Uhr
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) hat auf der Königsetappe der Vuelta a España erneut Boden auf Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) gutgemacht. Bei der höchsten Ankunft der Spanien-Rundfahrt knabberte der slowenische Titelverteidiger erneut 15 Sekunden vom Rückstand auf das Rote Trikot ab. Thymen Arensman (DSM) gewann die 15. Etappe nach 153 Kilometern von Martos in die Sierra Nevada.
Primoz Roglic gewann auf der Königsetappe erneut wichtige Sekunden auf Remco Evenepoel
Fotocredit: Getty Images
Der niederländische Radprofi Thymen Arensman (Team DSM) hat nach einem späten Angriff die Königsetappe der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Am Sonntag gewann der 22-Jährige nach 152,6 km mit einem schwierigen Schlussanstieg im Hochgebirge Sierra Nevada und feierte damit seinen ersten Tagessieg überhaupt bei der Vuelta.
Weiter im Roten Trikot das Gesamtführenden fährt der Belgier Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl), der aber wie am Samstag Zeit auf seine Verfolger verlor. Sein Vorsprung auf Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) beträgt nur noch 1:34 Minuten. Der Gesamtdritte Enric Mas (Spanien/Movistar Team), der hinter Arensman Tageszweiter wurde, liegt 2:01 Minuten zurück.
Trotz eines schwächeren Wochenendes betonte Evenepoel, dass er "wirklich glücklich" sei und fügte an: "Ich habe fast nichts verloren. Samstag war ein schlechter Tag, dafür der Sonntag ungleich besser."
Am Samstag hatte Evenepoel beim Schlussanstieg nach Sierra de La Pandera abreißen lassen müssen. Die Etappe gewann Olympiasieger Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) aus Ecuador, der acht Sekunden vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana) und Roglic ins Ziel kam.
Entscheidene Attacke im Schlussanstieg
Arensman, am Samstag bereits Siebter, setzte die entscheidende Attacke im Schlussanstieg. Zunächst schloss er mit einem beherzten Antritt zum lange führenden Spanier Marc Soler (UAE Team Emirates) auf und setzte sich dann ab. "Ich kann nicht glauben, dass ich die Königsetappe gewonnen habe. Eigentlich habe ich mich gar nicht so gut gefühlt, aber die anderen hatten wohl noch schwerere Beine", sagte Arensman.
Bis zum finalen Teilstück am 11. September gibt es keinen Ruhetag mehr. Roglic hat die Vuelta in den vergangenen drei Jahren gewonnen.
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(SID)
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