Sturz von Primoz Roglic gibt Rätsel auf: Warum kam es zum fatalen Sturz des Vuelta-Titelverteidigers?

Der schwere Sturz von Primoz Roglic im Finale der 16. Vuelta-Etappe gibt weiter Rätsel auf: Warum kam der Titelverteidiger auf der Zielgerade so schwer zu Fall? Nur noch wenige Meter hatten die kleine Spitzengruppe nach Roglics eindrucksvoller Attacke von der Ziellinie getrennt, als der Slowene nach getaner Tempoarbeit die Führungsposition abgab - und Sekunden später heftig crashte.

Unter Schock: Roglic nach Sturz schwer gezeichnet

Quelle: Eurosport

Der Auslöser der folgenschweren Szene, die letztlich das Vuelta-Aus für den Slowenen brachte, blieb auch am Tag danach ein heiß diskutiertes Thema.
Ein klarer Schuldiger war aber nicht auszumachen, wie Roglics Jumbo-Sportchef Addy Engels am Eurosport-Mikrofon erklärte:
"Die Frage ist schwer zu beantworten - denn jedes Mal, wenn man sich die Szene anschauen will, schwenkt die Kamera weg, egal aus welchem Blickwinkel man schaut. Ich habe nicht erkennen können, das jemand in der Gruppe eine seltsame Bewegung gemacht hätte, deshalb sieht es für mich letztlich nach einem unglücklichen Rennzwischenfall aus, bei dem niemand eine Schuld trifft", so der niederländische Ex-Profi.
Ähnlich fiel die Einschätzung von Fred Wright aus, dessen Rad Roglic vor dem Sturz augenscheinlich kurz touchierte. "Ich denke, es gab einen kurzen Kontakt, aber nichts besonderes. Ich wollte van Poppel überholen während er nach seiner ganzen Tempoarbeit von vorne kommend in der Reihe nach hinten zurückfiel. Wir müssen uns wohl kurz berührt haben, sowas kann passieren", schilderte der junge Brite die Situation gegenüber Eurosport.
"Es tut mir wahnsinnig leid für ihn, aber es lief einfach unglücklich."
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Drama im Finish: Roglic stürzt schwer

Quelle: Eurosport

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