Vuelta 2023 - Primoz Roglic holt Etappensieg, Sepp Kuss Gesamtführung: Jumbo Visma räumt ab

Primoz Roglic hat die achte Etappe der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Der Slowene vom Team Jumbo Visma verwies Remco Evenepoel (Belgien/Soudal Quick Step) und Juan Ayuso (Spanien/ Team Emirates) auf dem 165 Kilometer langen Teilstück von Denia nach Xorret de Cati auf die Ränge zwei und drei. Das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm Roglic' Teamkollege Sepp Kuss aus den USA.

Primoz Roglic célèbre sa victoire sur la 8e étape de la Vuelta 2023 devant Remco Evenepoel

Fotocredit: Getty Images

Der slowenische Radstar Primoz Roglic hat die achte Etappe der Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 33-Jährige vom Top-Team Jumbo-Visma setzte sich am Samstag nach 165 km von Denia nach Xorret de Cati durch und verwies Titelverteidiger Remco Evenepoel (Belgien/Soudal-Quick Step) und Juan Ayuso (Spanien/UAE Team Emirates) auf die Plätze.
Roglic' Jumbo-Teamkollege Sepp Kuss (USA) kam zwei Sekunden hinter dem Spitzentrio ins Ziel und übernahm das Rote Trikot des Gesamtführenden vom Franzosen Lenny Martinez (Groupama-FDJ).
Die anspruchsvolle Etappe führte über fünf kategorisierte Berge, auch Tour-Sieger Jonas Vingegaard (Dänemark) war vorne dabei und hatte am Ende zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Zwischenzeitlich hatte sich am Samstag eine 30-köpfige Fluchtgruppe vom Feld abgesetzt und bis zu 4:30 Minuten Vorsprung herausgefahren. Am letzten Anstieg des Tages, dem extrem steilen Xorret de Cati, waren aber die Favoriten wieder vorn. Evenepoel kletterte am stärksten, nach der folgenden, drei Kilometer langen Abfahrt entschied Roglic aber den Zielsprint für sich.
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Kapitänsfrage bei Jumbo: Roglic reagiert mit Humor

Quelle: Eurosport

Der Zweitplatzierte Evenepoel zeigte sich trotz der starken Leistung anschließend enttäuscht. Der Grund: Der Belgier hatte offenbar nicht mitbekommen, dass es um den Tagessieg ging.

Fauxpas von Evenepoel

"Ich wusste nicht, dass wir um den Sieg sprinten", sagte er. "Ich dachte, die Ausreißer wären noch weg. Deshalb habe ich mich so 'dreist' an Roglics Rad gehängt. Ich habe versucht, ihm keinen Platz zu lassen. Erst als ich die Ziellinie überquerte, merkte ich, dass niemand vor mir ins Ziel gekommen war."
Die neunte Etappe führt das Peloton am Sonntag über 184,5 km und eine Bergwertung der 1. und eine der 2. Kategorie. Das Feld arbeitet sich von Cartagena hinauf zum Collado de la Cruz de Caravaca. Insgesamt stehen bei der Vuelta bis zum 17. September 21 Etappen auf dem Programm.
(SID)
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Giganten-Duell im Sprint: Roglic zeigt Evenepoel die Zähne

Quelle: Eurosport

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