radsport-news.com
Vuelta a Espana 2024 - 3. Etappe: Wout van Aert feiert Tagessieg in Castelo Branco und verteidigt Gesamtführung
Von
Update 20/08/2024 um 08:34 GMT+2 Uhr
Wout van Aert (Visma-Lease a bike) hat die dritte Etappe der Vuelta a Espana gewonnen und sein Rotes Trikot damit erfolgreich verteidigt. Der Belgier setzte sich im Zielsprint in Castelo Branco vor dem Träger des Punktetrikots Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck) durch. Van Aert baute zudem seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 13 Sekunden vor Brandon McNulty (UAE Team Emirates) aus.
Highlights: Van Aert rehabilitiert sich für Sprint-Schlappe
Quelle: Eurosport
Im Finale musste van Aert zwar weitgehend ohne Teamunterstützung auskommen, doch der Belgier profitierte von der bärenstarken Arbeit des Teams Alpecin-Deceuninck.
Maurice Ballerstedt hatte zunächst knapp einen Kilometer vor dem Ziel den späten Ausreißer Victor Campenaerts (Lotto-Dstny) eingefangen. Dann zog Edward Planckaert den Sprint für Groves an. Doch van Aert ließ keinen Zweifel daran, dass er voller Selbstvertrauen steckt: Früh ging er in den Wind und wies seine Widersacher deutlich in die Schranken.
Nach neun Etappensiegen bei der Tour de France verbuchte der Klassiker-Spezialist nun den ersten Tageserfolg bei der Spanien-Rundfahrt – wenn auch nicht auf spanischem Boden, denn die Etappe endete noch einmal in Portugal.
An seinen Sieg robbte sich der Belgier hartnäckig heran. Im Auftaktzeitfahren war van Aert noch Dritter gewesen, im gestrigen Massensprint dann Zweiter.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/08/19/4028919-81716033-2560-1440.jpg)
Unnachahmlich: Van Aert fliegt in Rot zum Etappensieg
Quelle: Eurosport
Kuss freut sich mich van Aert
Sein Rotes Trikot verteidigte er somit zwar souverän, doch die morgige Bergankunft ist deutlich zu schwer für den den Visma-Profi, wie er im Zielinterview einräumte. Er würde sich aber freuen, Rot an einen seiner Teamkollegen weitergeben zu können, sagte der Belgier, ohne Namen zu nennen. Einer, den er wohl im Hinterkopf hatte, freute sich mit dem Tagessieger.
"Gestern waren wir schon nah dran. Schön, dass es heute geklappt hat“, sagte Sepp Kuss, neben Cian Uijtdebroeks Vismas Kapitän für die Gesamtwertung. Doch mit einiger Sicherheit wird er dann in Grün weiterfahren.
Denn durch seinen Etappensieg sprang van Aert auch an die Spitze der Punktwertung. Bereits am Zwischensprint war er knapp an Groves vorbeigezogen. Im Ziel lag der Belgier mit 98 Punkten um acht Zähler vor dem Australier.
Platz drei belegt mit bereits deutlichem Abstand Luis Angel Maté (Euskaltel-Euskadi, 35 Punkte), der allerdings die 4. Etappe im Bergtrikot in Angriff nehmen wird. Der Spanier hat neun Zähler auf dem Konto, ihm folgen sein Mannschaftskollege Xabier Isasa und Ibon Ruiz (Kern Pharma) jeweils mit drei Zählern.
Vacek führt im Nachwuchsklassement
Das Nachwuchsklassement führt weiterhin der Tscheche Mathias Vacek (Lidl-Trek) mit 14 Sekunden vor dem Schweizer Mauro Schmid (Jayco-AlUla) und derer 19 vor Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) an.
In der Gesamtwertung ist der Deutsche vom zehnten auf den elften Platz zurückgefallen. Damit geht der Ex-Biathlet in aussichtsreicher Position in die erste Bergetappe. Bester Deutscher in Castelo Branco war Kim Heiduk (Ineos-Grenadiers) als 15., zeitgleich mit dem Etappensieger.
Das könnte Dich auch interessieren: Tränen über Tränen: Vollering nach Tour-Drama am Boden zerstört
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/08/18/4028712-81711893-2560-1440.jpg)
Vollering calls Tour de France Femmes defeat 'really sour' after costly Stage 5 crash
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Ergebnisse
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/sport/timejudgesports/competition/logo/300/20695.png)
3. Etappe | Wellige EtappeLousã → Castelo Branco / 191.2 km
1
W. van AertBeendet
Werbung
Werbung