Vuelta: Roglic verpasst Rotes Trikot - Bergankunft auf 15. Etappe endet mit neuem Sensations-Coup von Castrillo

Pablo Castrillo hat bei der extrem schweren Bergankunft Cuitu Negru schon zum zweiten Mal bei der Vuelta 2024 für einen unerwarteten Ausreißer-Coup gesorgt. Der Spanier aus dem Team Kern Pharma gewann nach der 12. nun auch die 15. Etappe und ließ im steilen Finale erneut seine namhaften Begleiter aus der Fluchtgruppe des Tages hinter sich. Aleksandr Vlasov vom Red-Bull-Rennstall wurde Zweiter.

Brutales Berg-Finish im Nebel: Castrillo triumphiert

Quelle: Eurosport

Sein Kapitän Primoz Roglic konnte auf den Rampen zum Ziel zwar Ben O'Connor (Decathlon) abhängen, doch seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf den Träger des Roten Trikots nicht wie erwartet komplett aufholen.
Der Slowene nahm dem Australier 38 Sekunden ab, der neue Abstand zwischen den beiden lag zunächst bei 43 Sekunden.
Da der Superstar aber zu lange im Windschatten des Bora-Teamfahrzeugs fuhr, verhängte die Rennleitung später eine 20-Sekunden-Strafe.
Damit liegt Roglic nun 1:03 min hinter O'Connor zurück.
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Zeitstrafe! Roglic zu lange im Windschatten des Teamautos

Quelle: Eurosport

Florian Lipowitz als dritter Top-Fahrer des Red-Bull-Teams zeigte auf den 143 Kilometern einmal mehr eine starke Vorstellung und verbesserte sich als Tages-Zwölfter im Gesamtklassement auf den sechsten Rang. Damit ist er nun auch wieder Spitzenreiter in der Nachwuchswertung.
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Castrillo glänzt am Berg, Roglic verpasst Rot - die Highlights

Quelle: Eurosport

Vuelta: O'Connor rettet Rotes Trikot

Auf dem bis zu 24 Prozent steilen Schlussanstieg, der über 18,9 km Länge auf 1835 m Meereshöhe führte, machte eine am Ende auf drei Fahrer zusammengeschrumpfte Ausreißergruppe den Sieg unter sich aus.
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O'Connor: "Beeindruckend, was Roglic gemacht hat"

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Castrillo griff drei Kilometer vor dem Ziel an und setzte sich von Pavel Sivakov (Frankreich/UAE Emirates) sowie Vlasov ab. Der Russe kam zwar noch einmal an Castrillo heran, der am Donnerstag für den ersten spanischen Sieg bei der diesjährigen Vuelta-Auflage gesorgt hatte, konnte aber nicht vorbeigehen.
In der Verfolgergruppe zog Roglic gut zwei Kilometer vor dem Etappenende an, unterstützt von seinem jungen deutschen Teamkollegen Lipowitz (Ulm) gelang die Attacke, doch O'Connor, der keinen Helfer mehr bei sich hatte, hielt den Rückstand in Grenzen. 
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Roglic zieht Zwischenbilanz: "Eine sehr harte Woche"

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Am Montag gönnt sich die Vuelta den zweiten und letzten Ruhetag, danach steht die nächste wegweisende Etappe an, die mit dem berühmten Anstieg zu den Lagos de Covadonga abgeschlossen wird. Die Spanien-Rundfahrt endet am 8. September in Madrid.
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(mit SID)
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Cycling - Vuelta 2024 - Stage 16 Profile - Luanco - Lagos de Cavadonga

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