Vuelta 2024: Eddie Dunbar gewinnt Königsetappe über sieben Berge - Primoz Roglic verteidigt Rotes Trikot

Eddie Dunbar (Jayco AlUla) hat die 20. Etappe der Vuelta 2024 über sieben Berge und 172 Kilometer gewonnen. Der Ire war sieben Sekunden schneller als Enric Mas (Movistar), drei weitere Sekunden später kam der Gesamtführende Primoz Roglic (Red-Bull-Bora-hansgrohe) ins Ziel. Der Slowene hat vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag über zwei Minuten Vorsprung auf den Zweiten Ben O'Connor.

Highlights: Roter Roglic vor historischem Vuelta-Triumph

Quelle: Eurosport

Mit dem vierten Vuelta-Triumph würde Roglic mit Rekordchampion Roberto Heras gleichziehen.
Zudem wäre er mit 34 Jahren der zweitälteste Vuelta-Sieger der Geschichte, der US-Amerikaner Chris Horner hatte 2013 mit 41 triumphiert.
Dessen Roglics deutscher Teamkollege Florian Lipowitz (Ulm) schlug sich am bis zu 18 Prozent steilen Schlussanstieg erneut glänzend und kletterte mit Platz neun auf den siebten Rang im Gesamtklassement. Insgesamt musste das Fahrerfeld 4730 Höhenmeter auf der Königsetappe bewältigen.
"Ich hatte immer davon geträumt, mal oben an einem Berg zu gewinnen. Jetzt hat es geklappt. Es gibt immer Aufs und Abs. Jetzt habe ich zwei Etappen gewonnen in den letzten zwei Wochen", sagte der überglückliche Tagessieger im Ziel-Interview.
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Quelle: Eurosport

Roglic-Triumph kann nur noch ein Sturz verhindern

Ins abschließende Zeitfahren in Spaniens Hauptstadt Madrid über flache 24,6 km geht Roglic, der 2021 Olympiasieger in dieser Disziplin geworden war, als Favorit auf den Etappensieg. Roglics Triumph in der Gesamtwertung kann nur noch ein Sturz verhindern.
Der ehemalige Skispringer hatte am Samstag mit seinem dritten Etappensieg bei der 79. Auflage der Spanien-Rundfahrt die Führung im Gesamtklassement von Ben O'Connor (Decathlon AG2R La Mondiale Team), der nach der sechsten Etappe noch 4:51 Minuten vor Roglic gelegen hatte, zurückerobert.
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Eddie Dunbar schnappte sich seinen zweiten Etappensieg bei der Vuelta 2024

Fotocredit: Getty Images

Pogacar, Vingegaard, Evenepoel - große Namen fehlen

Roglic, dessen Hoffnung auf den Triumph bei der Tour de France sich in diesem Jahr durch sein sturzbedingtes Aus früh zerschlug, siegte bereits 2019, 2020 und 2021 bei der Vuelta.
Beim drittwichtigsten Etappenrennen der Welt fehlen in diesem Jahr einige der ganz großen Namen. Tour-Gewinner Tadej Pogacar, der Däne Jonas Vingegaard sowie Olympiasieger Remco Evenepoel hatten auf einen Start verzichtet.
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(mit SID)
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Dunbar siegt am Picón Blanco - Roglic hält Verfolger in Schach

Quelle: Eurosport


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