Vuelta 2024: Geschlagener Wout van Aert läutet Kampf um Rotes Trikot ein - Belgier will Gesamtführung an sich reißen
Update 18/08/2024 um 11:17 GMT+2 Uhr
Wout van Aert (Team Visma-Lease a Bike) hat einen soliden Start in die Vuelta a España 2024 hingelegt, zufrieden zeigte sich der Belgier über seinen dritten Platz im Einzelzeitfahren am Samstag aber nicht. "Die Schmerzen haben zu früh begonnen und der Weg ins Ziel war noch lang", erklärte er im Interview mit Eurosport - und läutete den Kampf um das Rote Trikot ein.
Van Aert hakt Zeitfahren ab: "Ich muss zufrieden sein"
Quelle: Eurosport
Drei Sekunden fehlten Wout van Aert auf den zwölf Kilometern zwischen Lissabon und Oeiras zum Tagessieg. Drei Sekunden war er vom begehrten Maillot Rojo der Vuelta a España entfernt.
"Das Gefühl war nicht wirklich so, wie ich gehofft hatte", suchte der 29-Jährige im Interview mit Eurosport nur wenige Minuten nach seinem Auftritt nach einer Erklärung.
Van Aert war als letzter Fahrer in die Etappe gestartet - angesichts der Bedingungen eine gute Entscheidung. "Es fühlte sich nach weniger Wind als bei der Besichtigung an", merkte er an. "Es ist nur schade, es dann nicht zu Ende zu bringen."
Der Tagessieg und damit die Gesamtführung gingen letzten Endes an Brandon McNulty, der unmittelbar vor van Aert über die Ziellinie gefahren war.
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Highlights: Van Aert und Co. verzweifeln an McNulty
Quelle: Eurosport
Van Aert und Co. wollen Rot an sich reißen
An Trübsal blasen denkt der Bronzemedaillengewinner im Zeitfahren der Olympischen Spiele von Paris aber nicht - ganz im Gegenteil.
"Wir haben die Vuelta begonnen und man kommt nicht so nah an den Sieg, wenn die Beine wirklich schlecht sind", führte van Aert weiter aus. "Von daher sollten wir happy sein."
Immerhin verpasste er am Samstag lediglich die erste von insgesamt 21 Chancen auf das Rote Trikot, das er McNulty nur zu gerne bereits in den kommenden Tagen entreißen würde.
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Van Aert knapp geschlagen: McNulty tauscht Meistertrikot gegen Rot
Quelle: Eurosport
Die zweite Etappe ist mit ihrem Profil über 194 Kilometer perfekt auf einen finalen Massensprint ausgelegt, auch auf dem dritten Teilstück der Spanien-Rundfahrt werden wohl die Sprintspezialisten den Tagessieg unter sich ausmachen.
Dabei will van Aert mit seinem Team unbedingt vertreten sein.
"Ich habe für die nächsten Tage auch ans Rote Trikot gedacht. Da werden wir auf jeden Fall mal auf den Sprint setzen", ließ er sich zu einer Kampfansage in Richtung UAE Team Emirates hinreißen. "Mit dem Abstand jetzt ist alles im Spiel um Rot möglich."
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