Wout van Aert muss nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta 2024 die Saison beenden - keine WM für den Belgier

Die Seuchensaison von Wout van Aert ist nach seinem schweren Sturz während der 16. Etappe der Vuelta a Espana vorzeitig beendet. Das gab sein Team Visma-Lease a Bike offiziell bekannt. Die EM in Limburg und die WM in Zürich wird der Belgier somit verpassen. Der 29-Jährige stürzte schon im Frühjahr bei Dwars door Vlaanderen schwer und musste bei Frühjahrsklassikern und Giro d'Italia zusehen.

Fieser Crash in der Abfahrt: Van Aert kracht in Felswand

Quelle: Eurosport

Beides wären die großen Saisonhöhepunkte für Van Aert gewesen. Stattdessen nahm er an der Seite von Jonas Vingegaard an der Tour de France teil, dort verpasste er trotz mehrerer Top-Platzierungen einen Etappensieg.
Bei der Vuelta lief es deutlich besser. Der Visma-Profi gewann drei Etappen und führte sowohl in der Punkte- als auch in der Bergwertung. In der Abfahrt vom Collada Llomeda während der 16. Etappe konnte er einem Sturz von Felix Engelhardt nicht mehr vernünftig ausweichen und prallte mit der rechten Seite gegen eine Felswand.
"Er braucht nun mehr Zeit, um sich von diesen Verletzungen zu erholen", schrieb sein Team. Laut der Mitteilung bleibt Van Aert noch in einem Krankenhaus in Belgien, um sich einer Antibiotika-Behandlung zu unterziehen. Das solle Infektionen verhindern.
"Er wird dann eine Pause machen, um sich vollständig zu erholen, bevor es an die Planung der Ziele für die kommende Saison geht." Der Belgier wäre sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen einer der Mitfavoriten auf den WM-Titel gewesen.
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Keine Brüche bei van Aert: Visma-Teamchef Niermann im Interview

Quelle: Eurosport


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