Vuelta 2024: Wout Van Aert holt nächsten Sieg - Superstar triumphiert auf 10. Etappe in Spanien als Ausreißer

Wout van Aert bleibt der Erfolgsgarant von Team Visma bei der Vuelta: Der Superstar feierte auf der 10. Etappe seinen dritten Tagessieg und baute seine Führung in der Punktewertung weiter aus. Im Roten Trikot des Gesamtführenden bleibt auch nach dem ersten Ruhetag Ben O'Connor, der sich auf den 160 Kilometern von Ponteareas nach Baiona keiner Angriffe seiner Konkurrenten erwehren musste.

Van-Aert-Show geht weiter: Nicht nur im Sprint, auch am Berg dominant

Quelle: Eurosport

In der fünfköpfigen Ausreißergruppe des Tages war auch der Deutsche Juri Hollmann vertreten, der am Ende hinter van Aert und dem Franzosen Quentin Pacher auf der Zielgeraden lange um Platz drei kämpfte. Am Ende musste sich der Alpecin-Profi aber mit Rang fünf im Tagesergebnis begnügen, geschlagen von seinen Fluchtkollegen William Junior Lecerf (Belgien) und Marc Soler (Spanien).
Die Gruppe der Favoriten erreichte das Ziel mit 5:31 Minuten Rückstand auf den Tagessieger. Damit liegt der Slowene Primoz Roglic in der Gesamtwertung unverändert 3:53 hinter dem Spitzenreiter zurück, sein deutscher Red-Bull-Teamkollege Florian Lipowitz führt weiter die Nachwuchswertung an und ist Gesamt-Sechster.
"Wir sind zufrieden, wie es heute gelaufen ist", erklärte Lipowitz: "Wir wollten keine zu große Ausreißergruppe ziehen lassen und sind in den Anstiegen nicht Vollgas gefahren. Ich habe mich ziemlich gut geführt und kann die nächsten Etappen kaum erwarten."
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Gegner resigniert im Sprint: Dominator van Aert holt nächsten Sieg

Quelle: Eurosport

Vuelta: Van Aert klettert auch in Bergwertung

Nachdem Van Aert vor der Vuelta monatelang sieglos geblieben war, schlägt er nun bei der Spanien-Rundfahrt in Serie zu: Dadurch ist ihm nicht nur der Gewinn der Punktewertung nur noch in der Theorie zu nehmen, sondern der Klassikerspezialist hat nun auch in der Bergwertung mit dem dort bislang Führenden Briten Adam Yates nach Punkten gleichgezogen.
Der Belgier gewann am Dienstag drei der vier Bergwertungen des Tages sowie den Zwischensprint der Etappe und wurde zudem als "Kämpferischster Fahrer" ausgezeichnet - all das konnte er im Ziel mit seinen Kindern auf dem Podium an der galizischen Küste feiern.
"Ich kann nicht so oft an Tagen siegen, an denen mich meine Familie bei einem Rennen besucht, also ist das umso schöner", freute sich der 29-Jährige.
Auf der ersten Etappe in Galizien ging es bei milden Temperaturen an der Atlantikküste heiß zur Sache - erst nach vielen Attacken stand die Ausreißergruppe des Tages fest. Am letzten Anstieg konnte einzig Pacher noch van Aert folgen, hatte aber im Schlusssprint keine Chance. Bereits die dritte und siebte Etappe der Vuelta hatte der Allrounder für sich entschieden.

Vuelta: Ciccone muss aufgeben

Der Italiener Giulio Ciccone (Lidl-Trek), Sieger des Bergtrikots bei der Tour de France 2023, musste die Spanien-Rundfahrt derweil aufgeben. Seit seinem Sturz auf der achten Etappe, ausgelöst von einer Gruppe Rehe, plagten den 29-Jährigen Knieschmerzen.
Am Mittwoch geht es auf der 11. Etappe mit einem anspruchsvollen Teilstück über vier Anstiege und 166 Kilometer rund um Padron weiter, bevor am Donnerstag und Freitag die nächsten Bergankünfte anstehen.
"Morgen wird das Finale kritischer, der letzte Anstieg hat es in sich", zeigte sich O'Connor gewarnt.
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(mit SID)
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Cycling - Vuelta 2024 - Stage 11 Profile - Campus Technologico Cortizo. Padron

Quelle: Eurosport


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