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Vuelta a España: Chaos im Zielbereich wegen Protestaktionen! Kein Sieger auf 11. Etappe - Jonas Vingegaard bleibt in Rot
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Update 03/09/2025 um 20:14 GMT+2 Uhr
Protestaktionen und Zwischenfälle im Zielbereich haben dazu geführt, dass kein Sieger auf der 11. Etappe der Vuelta a España gekürt werden konnte. Die Zeit auf dem Klassiker-Kurs rund um Bilbao wurde bereits drei Kilometer vor der Ziellinie genommen. Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), der gemeinsam mit Tom Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team) als erstes über die Zeitnahme fuhr, blieb in Rot.
Highlights: Erst Spektakel, dann Protest-Chaos im Baskenland
Quelle: Eurosport
Kein Etappensieger nach erneuten Protesten: Bei der Spanien-Rundfahrt der Radprofis haben die bisher heftigsten Eingriffe von pro-palästinensischen Demonstranten für Chaos und ein unplanmäßiges Ende der elften Etappe gesorgt.
Weil sich im Zielbereich in Bilbao viele Menschen mit teils riesigen Palästina-Flaggen an den Barrieren versammelt hatten und auf die Strecke drängten, sahen die Organisatoren die Sicherheit der Fahrer nicht gewährleistet.
Somit wurden auf der bis dahin packenden Etappe die Zeitabstände drei Kilometer vor dem Ziel gewertet. Einen offiziellen Tagessieger des Teilstücks mit Start und Ziel in der baskischen Metropole sowie sieben Bergwertungen der 2. und 3. Kategorie gab es nicht.
Sicherheitskräfte sicherten den Zielbereich mit einem großen Aufgebot und sperrten die Straße vor den Zuschauern ab. Die obligatorische Podiums-Zeremonie fiel aus.
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Chaos im Finale: Proteste im Zielbereich - Vingegaard und. Co ausgebremst
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Protestaktionen schon während der Etappe
"Es ist eine große Schande. Wir haben schon bei der ersten Zieldurchfahrt gesehen, was da los ist. Aber die Polizei hat einen guten Job gemacht", sagte der dänische Gesamtführende Jonas Vingegaard, der beim vorzeitigen Ende mit dem Briten Tom Pidcock in Führung lag, bei Eurosport: "Mein Sohn hat heute Geburtstag, ich wollte für ihn gewinnen. Ich bin daher ziemlich enttäuscht." Vingegaard (Visma-Lease a Bike) baute immerhin seinen Vorsprung im Kampf um das Rote Trikot aus.
Schon in der neutralen Phase vor dem scharfen Start hatte die Polizei Demonstrierende von der Straße entfernen müssen. Am vorletzten Anstieg, dem Alto del Vivero, gab es 25 Kilometer vor dem Ziel einen weiteren Zwischenfall, als Demonstranten ein Plakat quer über die Straße spannten. Die Favoritengruppe wurde kurz aufgehalten, zu Schaden kam aber niemand.
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Noch vor dem offiziellen Start: Feld wird von Demonstranten gestoppt
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Im bisherigen Verlauf der Vuelta hatte es wiederholte Proteste gegeben, die teils für gefährliche Situationen gesorgt hatten. Beim Mannschaftszeitfahren hatten sich Demonstranten dem heranrasenden Team Israel-Premier Tech entgegengestellt, gegen das sich der Hauptanteil der Proteste wendet.
Am Dienstag war es während der Etappe zu einem von Aktivisten ausgelösten Sturz gekommen. Bei den kommenden Bergetappen im Baskenland sind erneute heftige Proteste zu befürchten.
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Protest auf der Straße! Pidcock weicht Banner im letzten Moment aus
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Vingegaard baut Vorsprung leicht aus
Tom Pidcock (Q36.5) ließ sich im Finale der Klassiker-Etappe am Mittwoch vom Chaos im Zielbereich zunächst nicht irritieren. Der Brite attackierte am letzten der sieben Anstiege des Tages und schüttelte dabei auch Vingegaard (Visma – Lease a Bike) ab, dem in der Abfahrt allerdings wieder der Anschluss gelang.
Auf den letzten Metern der Etappe fuhr sich das Duo einen Vorsprung von einigen Sekunden auf die Verfolgergruppe um Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) heraus, zu der auch Jai Hindley (Red Bull – Bora – hansgrohe), Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) und Felix Gall )Decathlon – AG2R) gehörten.
Auf der zwölften Etappe am Donnerstag über 144,9 km von Laredo nach Los Corrales de Buelna sind trotz einer Bergwertung der 1. Kategorie rund 20 km vor dem Ziel erneut keine großen Attacken der Favoriten zu erwarten.
Erst am Freitag wird es mit der Bergankunft auf dem berüchtigten Angliru wieder richtig spektakulär - wenn es nicht die Proteste verhindern.
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(SID und radsport-news.com)
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Vingegaard-Ärger über Proteste: "Wollte für meinen Sohn gewinnen"
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