Vuelta a España 2025: Mads Pedersen erlöst Lidl-Trek auf der 15. Etappe nach mehreren vergeblichen Versuchen

Mads Pedersen hat sich und sein Team Lidl-Trek auf der 15. Etappe der Vuelta a España erlöst und nach mehreren vergeblichen Versuchen den ersten Tagessieg für die US-amerikanische Equipe eingefahren. Der Däne triumphierte nach 167,8 Kilometern in Monforte de Lemos im Sprint einer Ausreißergruppe. Orluis Aular (Movistar) wurde Zweiter. Marco Frigo (Israel Premier Tech) landete auf Rang drei.

Highlights: Pedersen beendet UAE-Siegesserie

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Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) und Eddie Dunbar (Jayco – AlUla) komplettierten die Top Fünf.
Zeitgleich rollten mit Egan Bernal (Ineos Grenadiers) ein weiter Kolumbianer als Sechster und auf Rang sieben der Belgier Louis Vervaeke (Soudal – Quick-Step) ins Ziel. Rang acht ging an Jay Vine (UAE – Emirates – XRG, +0:08 Sekunden), der lange mit Vervaeke als Duo an der Spitze gelegen hatte.
Auch Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers) hatte zu der finalen Spitzengruppe gehört, doch der US-Amerikaner kam in der letzten Kurve zu Fall und konnte nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen. Noch früher mussten Maximilian Schachmann (Soudal – Quick-Step) und Nico Denz (Red Bull – Bora – hansgrohe) die Hoffnungen auf ihren ersten Etappenerfolg bei einer Vuelta begraben.
Die beiden Deutschen waren zwar Teil er ursprünglich 47 Mann starken Fluchtgruppe, verpassten aber die letztlich rennentscheidende Attacke durch Pedersen, Bernal und Buitrago rund 30 Kilometer vor dem Ziel.
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Pedersen mit dominantem Sprintsieg - Konkurrent stürzt im Finale

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Pedersen bedankt sich bei Teamkollegen

Der Triumphator des Tages, der als haushoher Favorit in die Etappe gegangen war, wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. Denn Lidl – Trek hatte außer Pedersen noch vier weitere Fahrer in der Ausreißergruppe platziert, die sich für ihren Sprinter voll ins Zeug legten. "Die Art und Weise, wie das Team heute gearbeitet hat, macht den Sieg für mich noch süßer", lobte der Däne die perfekte Vorarbeit.
Am Ende vollendete es Pedersen dann allein. "Ich musste gegen Ende den Speed hochhalten, um die Gruppe am Laufen zu halten. Da hatte ich keine wirkliche Wahl zu überlegen, wie ich mich jetzt am besten verhalten sollte", erklärte der Mann in Grün, der letztlich aber ungefährdet gewann.
23 Sekunden nach Pedersen erreichte eine noch 33-köpfige Verfolgergruppe das Ziel. Alec Segaert (Lotto) sicherte sich aus dieser Formation heraus den zehnten Tagesrang.
Das Hauptfeld gönnte sich vor dem morgigen Ruhetag 13:31 Minuten Rückstand zum Etappensieger. Dadurch schob sich Junior Lecerf (Soudal – Quick-Step), der am Samstag viel Zeit verloren hatte, zurück in die Top 10 der Gesamtwertung. Der Belgier ist nun Neunter mit nur noch 5:49 Minuten Rückstand zu Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike), der sein Rotes Trikot mühelos verteidigte.
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Vingegaard weiter in Rot - Pedersen baut Vorsprung in Sprintwertung aus

Auf den ersten acht Plätzen des Gesamtklassements veränderte sich nichts. Vingegaard führt die Spanienrundfahrt nach wie vor mit 48 Sekunden vor dem Portugiesen Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) und 2:38 Minuten vor dem Briten Tom Pidcock (Q 36.5) an. Auf den Plätzen vier und fünf folgen der Australier Jai Hindley (Red Bull – Bora – hansgrohe, +3:10) und Felix Gall (Decathlon – AG2R, +3:30) aus Österreich.
Durch seinen ersten Etappensieg bei dieser Vuelta – es war sein insgesamt fünfter bei einer Spanien-Rundfahrt – und durch Platz drei beim Zwischensprint erhöhte Pedersen seinen Kontostand in der Punktwertung auf 237. Zweiter in diesem Sonderklassement bleibt sein Landsmann Vingegaard, der jetzt aber schon 98 Zähler Rückstand aufweist.
Auf Rang drei schob sich Pedersens Teamgefährte Giulio Ciccone (115 Punkte) vor, der auch zu den Ausreißern gehört hatte und beim Bonussprint in einer der ersten Positionen über den Strich gerollt war.

Vuelta: Vine bleibt bester Kletterer

Im Kletterklassement vergrößerte Vine seinen Vorsprung zum zweitplatzierten Vingegaard um 15 Zähler. Der Australier kommt nun auf 61 Punkte, der Gesamtführende blieb bei seinen 39. Giulio Pellizzari (Red Bull – Bora – hansgrohe) ist weiter der beste Nachwuchsfahrer – mit 32 Sekunden Vorsprung zu Matthew Ricctello (Israel – Premier Tech) und 1:28 Minuten zu Lecerf.
Weil außer Vine auch noch Ivo Oliveira zu den Ausreißern des Tages gehört hatte, baute UAE – Emirates – XRG seinen Vorsprung in der Teamwertung zu Visma – Lease a Bike auf gut 34 Minuten aus.
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