Vuelta 2025: Visma-Lease a Bike hat mit Jonas Vingegaard Rotes Trikot zurück - Matteo Jorgenson nicht zufrieden

Visma-Lease a Bike hat im Duell der Superteams gegen UAE Emirates-XRG beim Mannschaftszeitfahren der Vuelta a España eine Niederlage einstecken müssen. Jonas Vingegaard behielt aber acht Sekunden Vorsprung auf gleich drei UAE-Fahrer, die ihm nun in der Gesamtwertung folgen. Das Minimalziel hat die niederländische Equipe erreicht, aber gänzlich zufrieden ist man in der Mannschaft nicht.

Jorgenson: "Haben den Wind falsch eingeschätzt"

Quelle: Eurosport

"Ich denke, wir haben den Wind nach der Kursbesichtigung etwas falsch eingeschätzt", erklärte Matteo Jorgenson nach der Etappe am Eurosport-Mikrofon. "Wir dachten, dass es zu Beginn Rückenwind geben würde, und haben uns deswegen etwas zurückgehalten. Wir haben deshalb geplant, in der zweiten Hälfte mehr Gas zu geben. Wenn es Rückenwind in der zweiten Häfte gab, ergibt es Sinn, dass wir aufgeholt haben."
Der US-Amerikaner war leicht zerknirscht, nachdem sein Team acht Sekunden auf die wohl größten Konkurrenten auf den Gesamtsieg verloren hatte: "Wir sind hierhergekommen, um zu gewinnen. Das hat nicht geklappt. Sieben Sekunden sind für die Gesamtwertung kein Drama, aber wir müssen analysieren, warum es nicht gereicht hat."
Auf dem Papier sieht es nach wie vor gut aus: Vingegaard hat noch acht Sekunden Vorsprung und er sah während der ersten beiden "Testberge" wie der stärkste der Kandidaten auf die Gesamtwertung aus. Aber das niederländische Team ist perfektionistisch und gerade im Mittelteil des 24,1 Kilometer langen Zeitfahrens war der Zeitverlust auf UAE hoch.
"Das müssen wir analysieren", sagte auch Kapitän Vingegaard. Jorgensons erste Analyse könnte zutreffen, denn im letzten Teil war der Visma-Zug klar am schnellsten.
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UAE lässt die Muskeln spielen - Vingegaard holt Rot zurück

Quelle: Eurosport

Punktsieg für UAE beim Teamzeitfahren

Für UAE war es hingegen am fünften Tag der Spanien-Rundfahrt der erste "Punktsieg" gegen die niederländischen Rivalen. "Wir haben einen ziemlich perfekten Job gemacht und haben uns den Sieg verdient", sagte Almeida im Ziel. "Die Atmosphäre im Team wird dadurch noch besser und wir tanken Selbstvertrauen. Die Abstände sind klein, deshalb bedeutet es nicht viel, aber es ist ein guter Start."
Bisher konnten sich Almeida und Ayuso gegenüber Vingegaard noch nicht behaupten, um zu zeigen, dass sie Tadej Pogacar mit vereinten Kräften ersetzen können.
Im Mannschaftszeitfahren konnten sie es symbolisch zeigen, auch wenn die acht Sekunden "nicht der Abstand in Madrid sein werden", wie Jorgenson feststellte.
Wie die Kräfteverhältnisse aussehen, dürfte die 6. Etappe nach Andorra noch besser zeigen. Der Schlussanstieg nach Pal ist der erste Hochgebirgs-Anstieg dieser Vuelta. "Die letzten vier oder fünf Kilometer sind echt hart, es wird bestimmt einen Kampf der Klassement-Favoriten geben. Meine Rivalen werden mich auf jeden Fall angreifen", sagte Vingegaard bei der Pressekonferenz.
Nach dem Sekundenkrimi des Zeitfahrens dürften die Abstände größer werden - und die Wind-Kalkulation eine kleinere Rolle spielen.
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Highlights: Protestaktionen und Stürze beim Teamzeitfahren

Quelle: Eurosport


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