Die Vuelta a Espana 2026 fordert die Stars um Tadej Pogacar mit einer fast pausenlosen Kletterpartie: Die Strecke ist gespickt mit Anstiegen, während die Sprinter kaum Chancen bekommen. Der Kurs über 3300 Kilometer startet im Fürstentum Monaco mit einem Einzelzeitfahren und endet in Granada mit einem spektakulären Finish. Dazwischen liegen rund 58.000 Höhenmeter, die den Fahrern alles abverlangen.
Vuelta a Espana: Die Strecke der 21 Etappen von Monaco nach Granada
Quelle: Eurosport
Die 81. Ausgabe der Vuelta a Espana findet von Samstag, 22. August, bis Sonntag, 13. September statt - alle Etappen gibt es live im TV bei Eurosport und im Stream bei HBO Max.
Die Spanien-Rundfahrt 2026 wird zwar einen Großteil des Landes auslassen, bietet aber eine der spektakulärsten und anspruchsvollsten Strecken ihrer jüngeren Geschichte und hebt sich dabei das Beste für den Schluss auf.
Eine brutale dritte Woche mit den schwersten Etappen ganz am Ende des Rennens und einem ganz besonderen Finish in Granada verspricht Action bis zum letzten Kilometer.
Los geht's in Monaco mit einem 9,4 Kilometer langen Zeitfahren, das für die ersten Zeitabstände sorgen wird - und dann folgen schon fast direkt im Anschluss die Pyrenäen: Die erste Bergankunft in Font Romeu wartet bereits auf der 3. Etappe, gefolgt von einer schweren Herausforderung in Andorra (4. Etappe), wo auf nur 104 Kilometern drei Berge der 1. Kategorie anstehen.
Der Gravel-Abschnitt des Puerto del Bartolo (6. Etappe) und die Bergankünfte in Valdelinares (7. Etappe) und Aitana (9. Etappe) werden die nächsten Höhepunkte sein, bevor die Vuelta dann Andalusien erreicht, das sie bis zum Schluss nicht mehr verlassen wird. Die majestätischen Anstiege der Sierra de Filabres (13. Etappe) mit Ankunft in Calar Alto und der Sierra de la Pandera (14. Etappe) sind schwere Prüfungen noch vor der brutalen letzten Woche.
Das zweite Zeitfahren wird auf der 18. Etappe und damit vor den entscheidenden Bergetappen ausgetragen: 32 Kilometer zwischen El Puerto de Santa María und Jerez de la Frontera. Danach folgen drei Tage, die das Rennen nochmals auf den Kopf stellen können. Die Bergankunft in Penas Blancas (19. Etappe) mit 205 Kilometern, die Königsetappe in der Sierra Nevada (20. Etappe) mit mehr als 5.000 Höhenmetern und zum Abschluss des Rennens der "spanische Montmartre" (21. Etappe): Vier Anstiege zur Alhambra in Granada am Schlusstag vor der Krönung des Gesamtsiegers.
Vuelta a Espana 2026: Die Streckenkarte der 81. Spanien-Rundfahrt