Vuelta a España - so lief die 1. Etappe: Pogacar schlägt Hayter im Hundertstel-Krimi - auch Tarling stark
Vuelta a España
1. Etappe | Flachetappe | Herren | 22.08.2026
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Damit verabschieden wir uns von diesem Thriller zum Vuelta-Auftakt, morgen geht es weiter mit einem 214 Kilometer langen, sehr hügeligen Teilstück durch Frankreich nach Manosque. Wir sind im Liveticker wieder ab 15:30 Uhr für Euch dabei. Adiós!
Die Abstände waren heute generell gering, keiner der Favoriten in der Gesamtwertung - mit Ausnahme von Pogacar, konnte sich absetzen. Hayter muss auf der 2. Etappe mit dem Grünen Trikot vorliebnehmen, Tarling bekommt das Weiße Trikot übergestreift.
Ein Herzschlagfinale bei diesem Auftaktzeitfahren in Monaco bei dieser Vuelta. Pogacar streift sich also zum ersten Mal in seiner Karriere das Führungstrikot der Spanien-Rundfahrt über - wird er es im Verlauf er Rundfahrt überhaupt abgeben?
Die Top Fünf der Tageswertung:
1. Tadej Pogacar (UAE Emirates XRG), 10:57 Minuten
2. Ethan Hayter (Soudal Quick-Step), + 0 Sekunden
3. Josh Tarling (Netcompany Ineos), + 4
4. Callum Thornley (Red Bull-Bora-Hansgrohe), + 5
5. Christophe Laporte (Visma-Lease a Bike), + 6
Pogacar gewinnt das Zetfahren in seiner Wahlheimat! Er ist neun Hundertstel Sekunden schneller als der Brite. Die Mission Vuelta-Titel startet mit einem Etappensieg. Der Kannibale hat zugeschlagen, um einen Wimpernschlag...
Siebter Platz für van Aert! Der Belgier verliert gegen Hayter auch im zweiten Teil noch etwas Zeit und hat damit neun Sekunden Rückstand den Briten. Bleibt noch Pogacar, der Hayter verdrängen kann.
Roglic kommt nicht an diese Zeit heran, ist acht Sekunden langsamer als der Führende. Damit haben alle Fahrer die Zwischenzeit passiert. Van Aert und Pogacar haben noch Siegchancen.
Pogacar ist nochmal schneller - aber nicht als Hayter. Platz zwei - drei Sekunden hinter dem Briten. Das wird nochmal spannend!
Van Aert ist an der Zwischenzeit auf Platz fünf, vier Sekunden hinter Hayter. Noch kann der Brite nicht entspannt auf dem heißen Stuhl sitzen.
Roglic startet und damit sind alle Fahrer auf der Strecke. Die letzten elf, die noch unterwegs sind, kennen nun die zu schlagende Zeit.
Hayter schlägt Tarling und die Elf-Minuten-Marke! Der Soudal-Profi benötigt 10:57 Minuten für den Parcours und nimmt Tarling den ersehnten Tagessieg damit noch weg. Bleibt diese Zeit stehen?
Pedersen legt eine Top-Zwischenzeit hin, liegt da zunächst auf Rang sechs. Für die Sprinter und Etappenjäger wie ihn und Van Aert geht es auch darum, sich in Position zu bringen, um womöglich das Rote Trikot in den kommenden Tagen zu übernehmen.
Van Aert geht von der Rampe. Nach ihm kommen noch Ivan Romeo (Movistar), Pogacar und Roglic. Danach wissen wir, wer das erste Rote Trikot der Vuelta überstreifen wird.
Hayter ist an der Zwischenzeit drei Sekunden schneller als Tarling. Vielleicht vermiest hier ein Landsmann den emotionalen Sieg des Ineos-Profis. Fisher-Black verlor im letzten Abschnitt einige Sekunden. Mal sehen, wie Hayter mit dem technischeren Teil zurecht kommt.
Den Auftakt der letzten Zehn am Start macht Mads Pedersen (Lidl - Trek). Wout van Aert (Visma - Lease a Bike) und Pogacar können Tarling sicherlich gefährlich werden.
Ethan Hayter (Soudal - Quick-Step) ist unterwegs - er kann Zeitfahren dieser Art und zählt zu den Topfavoriten auf den Tagessieg. So richtig rund lief es für den Briten in dieser Saison aber noch nicht.
Finn Fisher-Black (Red Bull - Bora - hansgrohe) war an Zwischenzeit gleichauf mit Tarling, im Ziel ist er sechs Sekunden langsamer als der Führende. Vorerst Platz sechs für den neuseeländischen Meister im Kampf gegen die Uhr.
Enric Mas reiht sich mit 11:30 Minuten ungefähr bei seinen Kontrahenten Gall und Onley ein. Almeida ist mit Platz 13 in 11:15 Minuten etwas schneller.
Alle außer den folgenden Fahrern gönnen jetzt Tarling natürlich den Sieg. Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) ist der erste, der es spannend macht. Platz drei für den Franzosen, zwei Sekunden hinter dem Briten.
Wahnsinn, der trauernde Tarling setzt die neue Bestzeit. Eine Sekunde schneller als Thornley ist der 22-jährige Brite. 51,2 km/h war seine Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesem extrem kurivgen, technisch anspruchsvollen Parcours.
Lennard Kämna (Lidl -Trek) zeigt mit einem zwischenzeitlich 12. Platz eine gute Leistung in diesem Zeitfahren. Der Deutsche ist 16 Sekunden langsamer als Thornley.
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