Wout van Aert sendet Kampfansage an Pogacar und Evenepoel vor der Vuelta a España: "Ich habe definitiv eine Chance"
Von Alex Frieling
Update 03/08/2026 um 12:11 GMT+2 Uhr
Wout van Aert hat nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause ein eindrucksvolles Comeback gefeiert. Der Belgier gewann bei der Tour of Denmark drei von fünf Etappen sowie die Gesamtwertung und tankte damit rechtzeitig vor den Saisonhöhepunkten neues Selbstvertrauen. Nun richtet der 31-Jährige den Blick bereits auf die Vuelta a España und die Straßenrad-Weltmeisterschaften in Montreal.
Wout van Aert besiegte Tadej Pogacar in diesem Jahr bei Paris-Roubaix
Fotocredit: Getty Images
Dabei nimmt der Belgier auch die Topstars Tadej Pogacar und Remco Evenepoel ins Visier. "Es klingt vielleicht seltsam, aber ich wäre lieber bei der Tour de France gefahren", erklärte van Aert im Anschluss an die Dänemark-Rundfahrt.
"Es war keine angenehme Zeit, aber man muss immer bereit sein, seine Pläne zu ändern. Ich freue mich jetzt sehr auf alles, was im Herbst noch kommt."
Mit Blick auf die Vuelta erklärte van Aert: "Tadej und Remco sind andere Fahrertypen als ich. Der Kurs ist extrem hart und wird für mich immer am Limit sein. Aber ich war in Montreal schon Zweiter. Wenn ich meine Bestform erreiche, habe ich definitiv eine Chance."
Vuelta a España
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Der Fokus des Belgiers liegt nun auf der am 22. August beginnenden Vuelta sowie der WM in Montreal. Auf das Einzelzeitfahren wird van Aert verzichten, um sich vollständig auf das Straßenrennen zu konzentrieren. Dort könnte Belgien mit van Aert und Olympiasieger Remco Evenepoel gleich zwei Kapitäne ins Rennen schicken.
Van Aert nach Ellenbogen-Verletzung zurück
Eigentlich hatte van Aert die Tour of Denmark gar nicht im Rennkalender. Erst kurzfristig entschied sich der Profi aus dem Team Visma-Lease a Bike für einen Start, nachdem ihn eine Infektion am Ellenbogen nach einem Trainingssturz wochenlang außer Gefecht gesetzt und sogar zur Absage der Tour de France gezwungen hatte.
Im vergangenen Jahr gewann Jonas Vingegaard die Vuelta a España, gefolgt von João Almeida und Thomas Pidcock.
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Quelle: Eurosport
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