Flèche Wallonne 2026 in Belgien - Demi Vollering triumpiert zum zweiten Mal an der berühmten Mauer von Huy

Demi Vollering (FDJ United-Suez) hat zum zweiten Mal nach 2023 den Flèche Wallonne der Frauen gewonnen. Die Niederländerin setzt sich vor der zeitgleichen Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech) und Paula Blasi (UAE Team ADQ) durch, die drei Sekunden Rückstand hatte. Dahinter kamen Kasia Niewiadoma Phinney (Canyon-Sram zondacrypto/+6 s) und Anna van der Breggen (SD Worx-Protime/+11 s) ins Ziel.

Highlights: Vollering gibt Vorsprung an der Mauer fast noch her

Quelle: Eurosport

Vollering entschied die 29. Ausgabe des Ardennen-Klassikers über 148,2 Kilometer mit Start und Ziel in Huy knapp vor Landsfrau Pieterse für sich, nachdem sie bereits im unteren Teil der 1,3 Kilometer langen Rampe die Initiative ergriffen hatte und nach einer Tempobeschleunigung 500 Meter vor dem Ziel bereits wie die sichere Siegerin aussah.
Pieterse hatte sich ihre Kräfte aber gut aufgeteilt und kämpfte sich auf den letzten Metern noch an Vollerings Hinterrad, ohne allerdings an ihrer Gegnerin noch vorbeiziehen zu können.
"Ich bin sehr glücklich darüber gewonnen zu haben - und das auf eine beeindruckende Weise, wie ich finde. Ich habe keine Ahnung, was hinter mir passiert ist, ich habe nie zurückgeschaut. Kurz vor der Ziellinie habe ich mich umgedreht und habe Puck gesehen. Da dachte ich mir: 'Oh mein Gott, da kommt ein Sprint auf mich zu.' Ich habe einfach auf meine Pace vertraut und wollte nach dem Rennen nichts bereuen", schilderte Vollering im Ziel-Interview das Finale, in dem es noch eng für sie wurde.
"Ich bin so stolz auf die Mädels, das war ein richtig harter Tag für sie. Aber wir haben das super gemacht, ich hatte immer das Gefühl die Kontrolle zu haben", fügte sie nach ihrem sechsten Saisonsieg an.

Amstel-Siegerin Blasi auf Rang drei

Nach einer erneut beeindruckenden Vorstellung sicherte sich Amstel-Gold-Siegerin Blasi mit drei Sekunden Rückstand vor der der Polin Katarzyna-Niewiadoma Rang drei.
Anna van der Breggen, die mit sieben Siegen in Serie den Rekord beim Flèche Wallonne der Frauen hält, kam dieses Mal auf den fünften Platz.

Mitterwallner fährt couragiertes Rennen

Eine starke Leistung zeigte die Österreicherin Mona Mitterwallner (Human Powered Health/+0:49 s), die Rang zwölf belegte.
Beste der fünf deutschen Starterinnen war Liane Lippert (Movistar), die sich nach Platz zwei im Jahr 2023 und Rang fünf aus dem Vorjahr diesmal aber mit dem 14. Rang (+0:55 s) begnügen musste.
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Highlights: Seixas-Show an der Mauer von Huy

Quelle: Eurosport


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