Für Alaphilippe war es nach 2028 und 2019 bereits der dritte Sieg in Wallonien. Er rückte damit Rekordsieger Alejandro Valverde näher, der mit sechs Sekunden Rückstand auf den dritten Platz kam.
Schachmann hatte elf Sekunden Abstand zum jubelnden Sieger und schüttelte beim Überfahren der Ziellinie entkräftet den Kopf, bestätigte aber vor Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag (live bei Eurosport) seine gute Form.
"Der zehnte Platz ist nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten. Ich habe mich während des Rennens okay gefühlt und versucht, alle wichtigen Attacken auf den letzten Kilometern zu kontern, was auch viele Körner gekostet hat", sagte Schachmann: "Es ist mir gelungen, im letzten und entscheidenden Anstieg zur Mur de Huy nach vorne zu fahren. Aber am Ende hat mir der letzte Kick gefehlt, um ein Top-Ergebnis zu erkämpfen."
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Top-Talent Marco Brenner (Team DSM) gelang mit Platz 24 (+0:36) eine starke Premiere in Huy. Zuvor hatte im Rennen der Frauen mit Anna van der Breggen ebenfalls die amtierende Weltmeisterin triumphiert.
Ergebnis + Ticker: So lief der Flèche Wallonne

Corona-Tests: Hirschi und Pogacar dürfen nicht starten

Einziger deutscher Sieger beim Flèche Wallone bleibt Rolf Gölz, der das Rennen 1988 gewann. Der "Wallonische Pfeil" ist der zweite Teil der Ardennen-Trilogie. Am Sonntag endet die Ardennenwoche mit Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem letzten ganz großen Eintagesrennen des Frühjahrs.
Dort fehlt der belgische Topstar Wout Van Aert (Jumbo-Visma), der am Sonntag das Amstel Gold Race gewonnen hatte, was Schachmanns Chancen auf den ersten Sieg bei einem großen Eintagesrennen noch einmal vergrößert.
Tour-Etappensieger Marc Hirschi durfte seinen Vorjahrestriumph beim Flèche Wallone nicht wiederholen. Wie sein Rennstall UAE Team Emirates am Mittwochmorgen bekannt gab, musste das gesamte Team nach zwei positiven Coronatests kurzfristig auf den Start verzichten. Neben dem Schweizer Hirschi sollte auch Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar (Slowenien) beim Ardennenklassiker antreten.
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(SID)

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