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Rad-WM: Unfall-Schock vor WM-Rennen in Belgien - Österreicherin crasht mit Bus
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Publiziert 22/09/2021 um 14:36 GMT+2 Uhr
Ein Unfall hat vor dem WM-Rennen im Mixed-Zeitfahren in Flandern für einen Schock gesorgt: Das österreichische Team kollidierte in Leuven bei der Streckenbesichtigung mit einem Linienbus, bestätigte die örtliche Polizei. Der österreichische Radsportverband erklärte, wurde die 17-jährige Leila Gschwentner ins Krankenhaus gebracht, sie habe eine Schulterverletzung erlitten.
Das ÖRV-Team bei der EM 2021 in Italien
Fotocredit: Getty Images
Lebensgefahr für Tirolerin bestehe aber nicht, so der ÖRV: "Nach derzeitigem Informationsstand gibt es keine weiteren Verletzungen", so die Mitteilung des Verbandes.
Berichten zufolge sollen die Fahrerinnen bei ihrer Streckenbesichtigung des Kurses für das am Samstag stattfindende Straßenrennen der Juniorinnen entgegengesetzt der Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein, weshalb der Busfahrer sie nicht rechtzeitig gesehen habe.
Die Polizei habe deswegen den WM-Veranstalter dringend darum gebeten, nochmals alle Sportler darauf hinzuweisen, dass die Straßenverkehrsregeln einzuhalten seien, wenn die Strecke nicht für den Verkehr gesperrt sei.
Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass es am Mittwochmorgen von 8:30 bis 11:30 Uhr die Möglichkeit gegeben habe, den abgesperrten Kurs zu inspizieren. Wenn Mannschaften außerhalb dieses Zeitfensters auf die Strecke gingen, seien die Verkehrsregeln einzuhalten.
Das ÖRV-Team ging planmäßig um 14:09 Uhr in Brügge ins WM-Rennen, die verunglückte Athletin gehörte nicht zu den drei für die Mixed-Staffel vorgesehenen Fahrerinnen.
Ein tödlicher Unfall vor dem Start der WM hatte die Titelkämpfe erschüttert, als Ex-Profi Chris Anker Sörensen aus Dänemark in Flandern ums Leben kam.
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