Rad-WM: Biniam Girmay muss Teilnahme nach schwerem Sturz in San Sebastián absagen

Bittere Nachrichten für Biniam Girmay: Der Eritreer, der für die WM in Glasgow als Mitfavorit auf das Regenbogentrikot galt, muss seinen Start im Straßenrennen der Elite am Sonntag absagen. Wie sein Team Intermarché - Circus - Wanty mitteilte, laboriert der 23-Jährige an Verletzungen, die er sich am vergangenen Samstag bei einem schweren Sturz auf der Clásica San Sebastián zugezogen hatte.

Biniam Girmay bangt um die WM-Teilnahme

Fotocredit: Getty Images

"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, denn die Weltmeisterschaften waren eines der größten Ziele dieses Jahr. Ich hatte ein gutes Gefühl nach der Tour de France, aber mein Sturz bei der Clásica hat zu große Schmerzen verursacht", wurde Girmay in einem Statement zitiert.
Weiter hieß es: "Meine Priorität ist nun, mich von dem Sturz zu erholen und mich dann auf den letzten Teil der Saison vorzubereiten."
Offenbar war Girmays Start in Glasgow nicht nur aufgrund seiner Verletzungen fraglich. Das britische Innenministerium soll Girmay und drei weiteren eritreischen Fahrern laut eines Berichts von "GCN" die Visa aberkannt haben. Auf "GCN"-Anfrage wollte sich die Behörde nicht zu der Sache äußern. Auch der eritreische Radsport-Verband ließ ein Statement vermissen.
Girmay setzte bereits etliche Meilensteine für den afrikanischen Kontinent.
2022 gewann Girmay den Klassiker Gent-Wevelgem, kurz darauf sicherte er sich als erster Afrikaner einen Etappensieg beim Giro d'Italia.
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Eritreas Sprint-Star Girmay: "Früher waren wir nur dabei ..."

Quelle: Eurosport

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