"Das ist ein richtiger Sieg", freut sich Teamchef Michel Nandan. Beim ersten WRC-Triumph von Thierry Neuville hatte das Team noch von Unfällen der Volkswagen-Stars Ogier und Jari-Matti Latvala profitiert. Doch in Argentinien fuhr Paddon aus eigener Kraft zum Sieg. "Wir haben gezeigt, dass das Auto besser ist, die Zeiten sind nur knapp hinter denen von Volkswagen. Wie sind näher dran und können gegen sie kämpfen", so Nandan.
Zwar profitierte Paddon bei seinem Überraschungssieg lange Zeit von der im Vergleich zu Ogier besseren Startposition, doch den Sieg erkämpfte er sich bei der Powerstage unter gleichen Bedingungen. Das sieht Nandan auch als Bestätigung für die gute Arbeit mit dem i20 WRC der zweiten Generation, der zu Saisonbeginn debütiert hatte. "Das war erst die vierte Rallye mit dem Auto, und schon haben wir gewonnen. Das gibt uns Rückenwind für die nächsten Rallyes."

Einige Veränderungen am Motor

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Hyundai will sich jedoch nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern bei der Weiterentwicklung des Autos aufs Tempo drücken. "Wie arbeiten an der Aufhängung und am Differenzial und haben gute Fortschritte gemacht. Wir testen auch einige andere Dinge und glauben, dass wir uns in die richtige Richtung begeben", hofft Teamchef Nandan. "Ich denke, wir können unsere Leistung weiter steigern."
Auch den für den 1,6-Liter-Turbomotor sind Updates in Vorbereitung. "Da könnte es einige Veränderungen geben. Wir arbeiten derzeit auf dem Prüfstand, und wenn es uns etwas bringt, werden wir es einsetzen", so Nandan.

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