Sébastien Ogier gewinnt in Schweden

Weltmeister Sébastien Ogier hat zum dritten Mal die Rallye Schweden gewonnen. Der Volkswagen-Pilot aus Frankreich verteidigte auf der sogenannten Powerstage am Sonntag seine Führung erfolgreich und verwies den überraschend starken Neuseeländer Hayden Paddon im Hyundai (29,8 Sekunden zurück) und Ford-Pilot Mads Östberg (55,6) auf die Plätze.

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Mit dem Erfolg bei dem Klassiker in den schwedischen Wäldern baute Ogier seine Führung in der WM-Wertung aus, zum Saisonauftakt hatte der 32-Jährige bereits die Rallye Monte Carlo gewonnen. Ogier peilt in diesem Jahr seinen vierten WM-Titel in Folge an.

"Liebe diese Rallye"

„Ein unglaubliches Gefühl, wieder in Schweden zu gewinnen. Ich liebe diese Rallye einfach“, so Sébastien Ogier, Sieger der Rallye Schweden 2016. „Die Bedingungen waren am Anfang der Woche alles andere als ideal, umso schöner ist es, dass wir am Ende eine wirklich gute Rallye Schweden vorgefunden haben. Gestern mussten wir das wohl größte Risiko unserer Karriere eingehen, um zu gewinnen. Das hat sich ausgezahlt. Ich bin einfach nur glücklich.“
Wegen des ungewöhnlich warmen Wetters und anhaltender Regenfälle in den Tagen vor der Rallye Schweden waren neun der 21 geplanten Wertungsprüfungen abgesagt werden. Auch am Sonntag wurden zwei Prüfungen gestrichen.

"Ziehe meinen Hut"

„Viermal die Rallye Schweden gewonnen zu haben, ist eine großartige Leistung des gesamten Teams, vor allem aber von Sébastien Ogier und Julien Ingrassia“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Denn bei den diesmal wegen des Wetters ganz speziellen Bedingungen hat es eine gleichermaßen angriffslustige wie fehlerfreie Leistung gebraucht, um zu siegen. Davor ziehe ich meinen Hut.“
Einen Rekord stellte am Samstag der Norweger Eyvind Brynildsen am "Colin's Crest" auf. Am berühmtesten Sprunghügel der gesamten WM-Saison, benannt nach dem 2007 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen ehemaligen Weltmeister Colin McRae, flog Brynildsen in seinem Ford 45 m weit. Er überbot damit den Rekord des Franzosen Thierry Neuville aus dem vergangenen Jahr um einen Meter.
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