Für Toyota war es der erste Triumph seit der China Rallye 1999. Der japanische Hersteller war damals zum Ende der Saison ausgestiegen. Latvala, in Schweden bereits 2008, 2012 und 2014 Sieger, führt nach zwei von 13 WM-Läufen mit 48 Punkten vor Ogier (44). Der 33-Jährige hatte vor zwei Wochen bei seinem ersten Einsatz im Ford Fiesta WRC die Rallye Monte Carlo gewonnen. Wie Latvala musste Ogier nach dem Ausstieg von Volkswagen den Wagen wechseln.
Am Samstag hatte Thierry Neuville auf der Schneepiste in Schweden den sicher scheinenden Sieg weggeworfen. Auf der 14. von insgesamt 17 Wertungsprüfungen flog der 28-jährige Belgier mit seinem Hyundai i20 von der Strecke ab und erreichte nach einem Raddefekt nicht das Ziel des nur 1,9 km langen Teilstücks. Durch seinen dritten Platz bei der abschließenden Power Stage sicherte sich Neuville immerhin noch drei WM-Punkte.
Eine ungewöhnliche Entscheidung mussten die Organisatoren treffen. Die 12. Wertungsprüfung wurde abgesagt, weil die neuen Rallye-Boliden für die schwierige Streckenführung zu schnell waren. In diesem Jahr greift ein neues Reglement mit leistungsstärkeren Motoren und einer effizienteren Aerodynamik.
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