Sebastien Ogier muss nach Kraotien-Rally wegen zwei Regelbrüchen 7000 Euro Strafe bezahlen

Der siebenmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier muss wegen seiner "Flucht" vor der Polizei 5000 Euro Strafe bezahlen. Das entschieden die Rennstewards nach dem Sieg des Franzosen bei der Kroatien-Rallye. Nach einem Verkehrsunfall in Zagreb auf dem Weg zum Start hatte sich Ogier einfach aus dem Staub gemacht. Wegen des Überfahrens einer roten Ampel werden zudem weitere 2000 Euro fällig.

FIA Präsident Jean Todt und Sebastien Ogier in Zagreb

Fotocredit: Getty Images

Auf dem Weg zum Startpunkt der Wertungsprüfung auf einer mehrspurigen Straße hatte Ogier versucht, rechts an einer Bushaltestelle zu halten. Dabei rauschte eine Privatperson mit einem BMW in die Beifahrerseite des Toyota. Ein Polizist stellte sich vor das Rallye-Auto, doch Ogier fuhr dennoch davon und missachtete danach auch noch ein Ampelsignal. Es gibt Videoaufnahmen von dem Vorfall.
Wegen des Entfernens vom Unfallort erhielt Ogier zusätzlich eine Bewährungsstrafe. Der 37-Jährige muss bei einem WM-Lauf zuschauen, sollte er sich bis zum 21. Oktober 2021 ein ähnliches Vergehen leisten.
Ogier hatte sich nach dem Crash mit dem sichtlich beschädigten Toyota Yaris hauchdünn vor seinem walisischen Markenkollegen Elfyn Evans durchgesetzt. Der Vorsprung nach 20 Wertungsprüfungen betrug 0,6 Sekunden. Durch den Erfolg übernahm Ogier die Führung in der Gesamtwertung.
(SID)
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Quelle: Eurosport

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