Reiten bei Olympia - So lief die spannendste Dressur der Olympia-Historie: Deutsche Equipe um Isabell Werth holt Gold

Reiten bei Olympia - So lief das Dressur-Finale: Die deutsche Equipe kämpfte im Finale bis zur allerletzten Sekunde um die Goldmedaille. Zu Beginn legten Isabell Werth und Frederic Wandres den Grundstein und übergaben das Team auf dem ersten Platz an Jessica von Bredow-Werndl. Diese zitterte sich trotz eines Fehlers mit 0,12 Prozentpunkten zum Sieg. Werth ist Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin.

"Es langt! Es langt!" Von Bredow-Werndl führt Dressur-Equipe zu Gold

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Isabell Werth auf Wendy und Frederic Wandres auf Bluetooth Old haben im Mannschaftsfinale in der Dressur im Kampf um Edelmetall den Grundstein gelegt.. Sowohl Wandres in der ersten als auch Werth in der zweiten Gruppe ritten ihre Dressur hervorragend und brachten Deutschland vor der Schlussreiterin Jessica von Bredow-Werndl auf die Pole-Position in der Jagd um Gold.
Einen wahrhaft majestätischer Start legte Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera hin. Langezeit waren die Dänen und die Deutschen gleichauf. Jedoch patzte Bredow-Werndl bei einer Piaffe und zwischenzeitig über zwei Prozentpunkze zurück. Bis zur letzten Haltungsnote war alles offen.
Ein absolutes Herzschlagfinale entscheidet die deutsche am Ende für sich. Nur 0,12 Prozentpunkte stehen zwischen Gold und Silber.
Mit dieser Medaille krönt sich Isabell Werth zur alleinigen Rekord-Olympiasiegerin Deutschlands mit acht goldenen und fünf silbernen Medaillen.
So lief das Mannschaftsfinale im Dressurreiten bei Olympia 2024 in Paris.
Damit verabschiede ich mich mit der Siegerehrung aus dem Ticker. Morgen um 10:00 Uhr steht schon das nächste Highlight an. Die Kür in der Einzel-Dressur ist die nächste Chance für Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera auf eine Goldmedaille.
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Große Emotion bei Medaillenvergabe: Gold für deutsche Dressurreiter

Quelle: Eurosport

Grand Prix Der Dressur: Isabell Werth ist Rekord-Olympiasiegerin

Isabell Werth hat ihre achte Goldmedaille gewonnen und dazu kommen noch fünf Silberne. Das ist deutscher Rekord: Kein Deutscher hat so viele Medaillen gewonnen. "Das war Wahnsinn. Ich dachte schon, es reicht nicht. Es ist super, wunderbar", erklärte Werth dem "ZDF". Insgesamt ist es das 15. Team-Gold für die Dressurreiter. Bredow-Werndl, Doppel-Olympiasiegerin von Tokio, machte schließlich die Gold-Medaille klar:: "Es war ein Krimi. Jetzt soll nochmal einer sagen, Dressur-Reiten ist nicht aufregend. Es war viel spannender als ich wollte", erklärte die deutsche Schlussreiterin.
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Olympia 2024: So sehen Sieger aus; Deutschland, Dänemark und Großbritannien belegen die Podestplätze in der Team-Dressur

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Olympia Dressur: Tosender Applaus für die Sieger

Unter tosendem Applaus reiten die Medaillengewinner zurück auf den Platz. Alle Pferde haben eine Schleife bekommen und werden jetzt im Hintergrund von Helfern im Kreis geführt. Die Deutschen stehen bereits Arm-im-Arm hinter dem Podest. Neben den Medaillen bekommen die Gewinner ein kleine Box mit einem Poster, auf dem ein gemaltes Paris zu sehen ist, als Erinnerung. Die Dänen springen auf dem Podium herum und machen ihrer Freude platz. Auch sie stehen Arm-im-Arm und strahlen über das ganze Gesicht. Jetzt sind die Deutschen auf dem Podium. Einer nach dem anderen bekommt eine Medaille. Für Isabell Werth ist es bereits die achte Goldmedaille in erst sieben Olympischen Spielen.
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Werth legt Grundstein für Gold im Team-Grand-Prix

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Reiten: Teamleistung der Deutschen führt zu Gold

Das ganze war eine Teamleistung und auch Isabell Werth auf Wendy und Frederic Wandres auf Bluetooth gehört der größte Respekt vor ihrer Leistung. Über 16.000 Besucher und Besucherinnen sahen und bejubelten den Sieg des deutschen Teams.
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Ohne Fehler: Wandres bringt deutsche Equipe auf Kurs

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15:45 Uhr - gleich folgt die Medaillenvergabe

Nach der ganzen Aufregung versorgt Bredow-Werndl erstmal ihre Dalera, bevor es gleich zur Medaillenvergabe auf das Podest geht.

Dressur: Großbritannien reitet zu Bronze

Bei diesem Finale darf man die Leistung der Briten nicht vergessen. Mit einem phänomenalen Auftritt sichern sich die Briten die verdiente Bronzemedaille. Deutschalnd gewinnt am Ende in der spannendsten Olympia-Dressur-Entscheidung aller Zeiten mit 235.790 Punkten gefolgt von Dänemark mit 235.669 Punkten und den Briten mit 232.492 Punkten.

Olympia: Herzschlagfinale entscheidet Deutschland für sich

Nur 0,12 Prozentpunkte stehen zwischen Gold und Silber. Deutschland und Dänemark liefern sich bis zur letzten Haltungsnote ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende macht die Abgeklärtheit der jetzt achtfachen Olympiasiegerin Bredow-Werndl den Unterschied.
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Olympia 2024: Das Dressur-Team aus Großbritannien freut sich über ihre Bronzemedaille

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Grand Prix der Dressur: Bredow-Werndl reitet zu Olympia-Gold

Hier kommt die Königin von Versailles. Ein wahrhaft majestätischer Start legt Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera hin. Langezeit sind die Dänin und die Deutsche gleichauf. Aber die 38-Jährige bleibt ruhig und frei und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Abgesehen vom Schnauben ihrer Stute ist kein Geräusch zu hören. Die Piaffe kostet wertvolle Punkte, da sie doppelt gewertet wird und der Fehler im Eingang dieser somit extrem ins Gewicht fällt. Zwischenzeitlich liegt das Deutsche Duo mit über zwei Prozentpunkten zurück, die sie erst auf den letzten Drücker einholt. Ein absolutes Herzschlagfinale entscheidet die Deutschen am Ende für sich.

Dressur-Finale: Cathrine Laudrup-Dufour legt vor

Was für eine Leistung von Cathrine Laudrup-Dufour! Nur ein Wechselfehler kurz vor Schluss stehen im Weg zu einer Fabel-Punktzahl von über 82 Prozent. Der starke Trab wirkt majestätisch, die Galopp-Wechsel sind phänomenal. Eine absolute Sonderklasse reitet die Dänin in Versaille. zum ersten Mal am heutigen Tag vergeben die Juroren über 80 Punkte und dann stehen gleich 81.216 Prozentpunkte. Alle Zuschauer sind aus dem Häusschen und jetzt kommt nur noch eine Reiterin: Jessica von Bredow-Werndl. Damit muss sich Deutschland jetzt messen. Eine Leistung von über 80 Punkten sind ein muss für Gold.

Olympia: Charlotte Fry macht für Großbritannien Medaille klar

Erhaben und stolz steht ihr Glamourdale vor den Juroren. Charlotte Fry strahlt ebenfalls Zufriedenheit aus während sie unter dem Jubel der Zuschauer vom Platz reitet. Das Duo aus Großbritannien trifft alle Übergänge, jedoch zeigt sich in der Piaffe die Schwäche von Glamourdale. Leicht aus dem Rhythmus läuft der Hengst über den Sand. Im Galopp überzeugt er dann aber restlos und legt bis zum Ende eine blitzsaubere Leistung hin. Gerade die Ausstrahlung im Trab beeindruckt die Zuschauer, die ansonsten lautlos den Atem anhalten, bis sie nach dem Schluss in lauten Beifall ausbrechen. Fry bleibt nur knapp hinter Werth und unter den 80-Punkte-Marke. Mit dieser Leistung sichert sich Großbritannien zumindest eine Bronzemedaille.
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Olympia 2024: Charlotte Fry kratzt im Dressur-Teamfinale an der 80-Punkte-Marke

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Dressur-Finale: Niederlande greift Bronzemedaille an

Unglaublicher Ritt von Dinja von Liere auf Hermes. Wie eine Königin reitet die Niederländerin über den Sand von Versailles. Sehr ausgewogen und bedächtig absolviert die 33-Jährige ihre Dressur. Ohne große Fehler gleitet sie beinahe majestätisch einer hohen Punktzahl hohen Punktzahl entgegen. Nur Kleinigkeiten können die Juroren kritisieren, meist gegben sie ein Punktzahl von sieben oder mehr Zählern. Besonders die Passage gelingt dem Duo exzellent damit erreichen sie insgesamt eine herausragende Wertung von 76.941 Punkten. Damit ist die Niederländerin auch eine Medaillenkandidation in der Kür.

Reiten Olympia: Schweden verbessern sich auf Rang drei

Die Top-5 beginnt mit den Schweden, die zuvor leider meist nur enttäuschende Leistungen abrufen konnten. Patrik Kittel aber zeigt, dass die Schweden noch Punktzahlen über 70 erreichen können. Feinfühlig traben Kittel und Touchdown über den Sand von Versailles , den Galopp trifft der Wallach perfekt und auch die Pirouetten gelingen ohne Probleme. Freudig schnaubend nimmt Touchdown jede Weisung seines Reiters entgegen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 74.396 Punkte. Nur noch drei Reiter dann kommt Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera.
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Olympia 2024: Patrik Kittel verbessert das schwedische Team auf Rang drei

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Grand Prix der Dressur: Belgien präsentiert eingespieltes Team

Auch die belgische Schlussreiterin Flore de Winne hinterlässt bei den Zuschauern einen guten Eindruck. Zusammen mit Flynn bildet die 29-Jährige ein eingespieltes Team. Die Galopptour und die fliegenden Wechsle trifft das Duo hervorragend und präsentiert zum Abschluss ein sehr hohes Niveau, welches sie in der Kür wiederholen will. Mit den 74.149 Prozentpunkten ist de Winne sichtlich zufrieden und winkt glücklich ins Publikum.

14:35 Uhr - Pauline Basquin begeistert Heimpublikum

Leichtfüßig und elegant hat Pauline Basquin ihr Heimpublikum in Versailles begeistert. Trotz eines groben Schnitzers bei den doppelt gewerteten Piaffen gelingt es der 45-Jährigen einen Rhythmus zu finden mit dem ihr Sertorius sein ganzes Potenzial ausleben kann. Mit 72.720 Prozentpunkten kann sie zwar nicht komplett zufrieden sein. Bei der morgigen Kür gehört die Französin zu den zehn besten Reitern.
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Olympia 2024: Pauline Basquin bleibt im Dressur-Teamfinale hinter ihren Erwartungen zurück

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Olympia Dressur: Lichtblick von Max-Theurer

Wunderbar geschmeidig gleitet Victoria Max-Theurer auf Abegglen in Versailles. Auch für die österreichische Mannschaft bringt Max-Theurer einen schönen Abschluss für den Teamwettbewerb. Besonders die Passage am Anfang honorieren die Juroren mit vielen hohen Punkten. Leider kann sie das Tempo nicht bis zum Ende durchziehen und verliert in der Mitte bei den doppelt bepunkteten Übergängen und Piaffen einiges an Boden im Vergleich zu ihrer Vorgängerin aus Finnland. An ihre Leistung aus der Qualifikation schafft es die 38-Jährige nicht ganz heran. Auf Abegglen gelingen ihr am Ende gute 73.723 Prozentpunkte und sie wird in der Kür erneut antreten.
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Olympia 2024: Victoria Max-Theurer beschert der österreichischen Mannschaft einen gelungenen Abschluss der Team-Dressur

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Reiten: Guter Abschluss für Australien und finnland

Sowohl die Australier als auch die Finnen fanden mit ihren Schlussreitern einen beachtlichen Erfolg. Simone Pearce reitet zum Klang des Instrumentals von "Down Under" der australischen Band "Men at Work" über den Sand von Versailles. Beide Teams sind abgeschlagen am Ende des Feldes. Die Finnin Emma Kanerva auf Greek Air bestritt den Abschluss für das skandinavische Team elegant und leichtfüßig, auch wenn der Galopp nicht immer perfekt gelingt. Beide Reiterinnen winken glücklich zum Abschluss und das Publikum antwortet beiden mit einem warmen Applaus. besonders Kanerva holt eine Punktzahl über 70 Prozentpunkten und bestätigt ihre gute Leistung aus der Qualifikation.
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Olympia 2024: Emma Kanerva zeigt einen schönen Abschluss für das Team aus Finnland

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13:50 Uhr - Kurze Pause vor Entscheidung

Zur Zeit befindet sich der Wettbewerb in einer kurzen Pause. In zehn Minuten geht die letzte Runde und die Entscheidung im Kampf um Gold los. Um 15:20 Uhr will Jessica von Bredow-Werndl als letzte Reiterin den deutschen Gold-Traum erfüllen.
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Olympia 2024: Die Jury hat Isabell Werth gut im Blick

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Grand Prix der Dressur: Werth Führt vor Dänemark

Sehr ausbalanciert und lässig beginnt Isabell Werth das Finale der Dressur in Versailles. Auf Wendy setzt die 55-Jährige neue Maßstäbe im Kampf um die Goldmedaille. Die Stute bleibt aufrecht und Werth führt ihre Wendy über den ganzen Auftritt optimal über den Sand. Leichtfüßig, majestätisch und immer im Takt zeigt Wendy der Jury einen hervorragenden Auftritt. Gerade die Piaffen und Übergänge gehören zu den absoluten Stärken des Duos. Bis zum Ende bleiben beide konzentriert und werden mit dem vorläufigen ersten Platz belohnt. Deutschland steht nach zwei von drei Reitern auf Kurs Goldmedaille. Leider verpasst Werth den perfekten Ritt und verfehlt die 80-Punkte-Marke mit 79.863 Punkten knapp.
Um 15:25 Uhr will Jessica von Bredow-Werndl die Jagd auf die Podestplätze abschliesen.
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Ohne Fehler: Wandres bringt deutsche Equipe auf Kurs

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13:24 Uhr - Sehr hohes Niveau von Skodborg Merrald

Die Sonne schiebt sich pünktlich zum Auftritt der Dänen an den Wolken vorbei und auch Nanna Skodborg Merrald ist ein echter Lichtblick in der zweiten Runde. Auf Zepter, einem hellbraunen Wallach überzeugt sie die Zuschauer und fährt die höhste Punktzahl bisher ein. Nur ein Mal lässt die Konzentration nach, als sie bei dem Wechsel von Tempi auf den Gesammelten Galopp den Übergang komplett verpasst. Aber dieser Fehler bildet eine Ausnahme in einem sonst sehr eleganten Auftritt. 78.480 Punkte stehen auf der Anzeigetafel und mit dieser Leistung ziehen die Dänen an den Briten vorbei.

olympia: Carl Hester setzt sich von den Niederländern ab

Eindeutige Signale sendet Carl Hester an seinen Fame. Diese kommen allerdings nur teilweise bei seinem Hengst an und helfen ihm auch nicht über seine Nervösität hinweg. Der Start gelingt dem Duo aus Großbritannien solide, aber begeistert die Jury nicht restlos. Erst im Mittelteil der Vorführung erinnert die Leistung an einen echten Top-Favoriten. Mit 76.520 Punkten kommt Hester an die Leistung seiner Teamkollegin aus der ersten Runde heran. Grinsend reitet der Brite aus dem Viereck. Der Richtwert für Deutschland und Dänemark ist gesetzt.
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Olympia 2024: Carl Hester unterstreicht Medaillen-Ambitionen der Britischen Mannschaft

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Dressur: Scholtens kämpft um Medaillenhoffnung

Von der Musik aus dem Zeichentrickfilm "Die Eiskönigin" lässt sich Emmelie Scholtens aus den Niederlanden nicht beeindrucken. Auch die traumhafte Kulisse in Versailles bringt ihren Indian Rock nicht aus der Ruhe. Spektakulär schweben die beiden scheinbar über den Sand im Viereck. Allerdings verpasst die Niederländerin zum einsetzen der Musik aus "Rapunzel" einen Übergang, der ordenlich Punkte kostet. Der Flow und die Leichtigkeit weichen immer wieder einer überhasteten Abfolge von Anweisunen der Reiterin. Ob diese Leistung gegen die nächsten Reiter aus Großbritannien, Dänemark und Deutschland reicht, ist fraglich.
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Olympia 2024: Alexandre Ayache lässt die französischen Fans jubeln

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12:54 Uhr - Hengst bleibt fragend stehen

Die gefühlvolle Zügelführung von Threse Nilshagen zeigt wie eingespielt das Duo um Hengst Dante Weltino ist. Es gehört ein großes Vertrauen zu einem Ritt im Dressur-Finale und dies zeigte das Schwedische Team hervorragend. Leider blockiert der Hengst bei der Galopptour und bleibt verdutzt und fragend stehen. Nach einer kurzen Kunstpause fängt sich Dante Weltino wieder und erinnert sich an seine Aufgabe. Trotzdem gibt der Ausfall einen großen Punktabzug. Nilshagen tröstet ihren Hengst am Ende und reitet bedröppelt vom Platz. Das Publikum spendet trotzdem aufmunternden Applaus.

Reiten Olympia: Kleine Fehler beschädigen einen hervorragenden Lauf

Trotz eines beeindruckenden Startes reicht es für Larissa Pauluis aus Belgien am Ende nicht für eine Top-Platziereung. Gerade der Oberkörper von Flambeau hängt bei den Paiaffen immer wieder leicht durch. Konzentriert bewältigt der Wallach die fliegenden Wechsel, aber den Patzer im Mittelteil kann er nicht wieder Rückgänig machen. Der Schluss mangelt zudem an Kommunikation und Balance. Mit dieser Leistung liegt Belgien nach der Hälfte der Reiter aus der zweiten Gruppe auf dem zweiten Platz hinter Frankreich.
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Olympia 2024: Mit dieser Traumkulisse im Rücken reiten die Teilnehmer das Dressur-Finale

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Olympia: Jolene verzaubert Franzosen

Der Name hat (musikalisch) Programm: Jolene reitet zum gleichnamigen Song von Dolly Parton über den Sand von Versailles und legt auch eine ähnliche Ausstrahlung an den Tag. Mit Reiter Alexandre Ayache belegten die Franzosen bei der Europameisterschaft einen guten sechsten Platz. Heute könnte es auf einen ähnlichen Rang hinauslaufen. Der Galopp ist geradlinig und am Ende bejubeln die Franzosen über ihren Auftritt im Dressur-Finale.

12:35 Uhr - Gleichmäßige Leistung für ÖSterreich

Ohne große Fehler reitet Florian Bacher aus Österreich über den Sand von Versailles. Eine Leistung auf die der 38-Jährige durchaus zufrieden sein kann. Zu den Top-Paaren fehlt allerdings ein ganzes Stück. Gerade am Ausdruck un der Körperhaltung fehlt es seinem Fidertraum.

Reiten: Finnen rutschen ab

Für die Finnen ist die Teilnahme am Finale ein Erfolg. Auch wenn bei Joanna Robinson nicht alles gelingt, lächelt sie am Ende und Umarmt ihre Glamouraline. Auch das Publikum spendet von den Rängen ordentlich Beifall. Insgesamt ein ordentlicher Auftritt, auch wenn sich die Finnen jetzt auf dem Scoreboard hinter den Australiern einreihen müssen.

Grand Prix der Dressur: Auch Snoop Dogg fiebert mit

Obwohl die Mannschaft aus den USA nicht im Dressur-Finale mitmischt, hat der Rapper Snoop Dogg den Weg nach Versailles auf sich genommen. Vielleicht hofft auch er in Abwesenheit der Amerikaner auf einen deutschen Sieg.
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Olympia 2024: Snoop Dogg zeigt sich beim Dressur-Finale in Versailles in voller Reitmontur

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12:05 Uhr - Australier können zufrieden sein

Der Australier leistet sich einige Fehler bei den Einer-Wechseln und drückt deshalb die Punktzahl unnötig weit nach unten. Das erste Finale beim Dressurreiten bei den Olympischen Spielen ist für die Australische Mannschaft trotzdem als Erfolg zu verbuchen. William Matthew reiht sich bei der Leistung seiner Landsfrau aus der ersten Runde ein.

Olympia Dressur: Großbritannien führt nach Runde eins vor Dänemark und Deutschland

Damit ist die erste Gruppe beendet. Großbritannien liegt aktuell vor Dänemark und Deutschland. Die drei Nationen trennen aber nur minimale Abstände. In einer Viertelstunde beginnt die zweite Runde mit William Matthew aus Australien.
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Olympia 2024: Wandres zeigt auf Bluetooth sein ganzes Können

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Grand Prix der Dressur: Wandres bringt Deutschland auf Kurs

Frederic Wandres schwebt förmlich über den Sand von Versailles. Sobald er das Viereck betreten hat, ist auch sein Wallach Bluetooth bereit für eine absolute Spitzenleistung. Direkt ab dem Start steht die Verbindung des Duos und ist schon in der Grußaufstellung astrein. Die Paiffen und Übergängen gelingen leicht und der Rhythmus wird durch die ganze Aufführung zum Match-Winner. Auch die Kommunikation passt und immer wieder bekommt Bluetooth von Wandres ein anerkennendes Schulterklopfen. Zum Schluss steht nur die zweite Galopp-Pirouette einem absoluten Spitzenwert im Weg. Nur ein hauchdünner Rückstand steht am Ende auf der Anzeigetafel. Die Zuschauer jubeln trotzdem begeistert.
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Olympia 2024: Die deutschen Fans sind bereit für Frederic Wandres

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Dressur: Nur der Start meilenweit vor der Konkurrenz

Daniel Bachmann Andersen landete in der Qualifikation noch über dem Deutschen Frederic Wandres. Mit einer vornehmen Eleganz führt er seinen Vayron über den Sand von Versailles. Da liegen Welten zwischen der Britin und dem Dänen. Ohne Fehler reitet Bachmann Andersen die erste Minute der Vorführung und liegt teilweise bei absoluten Spitzenwerten von über 80 Prozent. Jedoch fehlt seinem Wallach am Ende die Energie, um die Leistung auf diesem Niveau über die Bühne zu bringen. Die Spannung ist Vayron während den Piaffen und Piroutten anzusehen und das drückt die Punktzahl um ein paar Punkte. Am Start sah es aus, als würde eine absolute Spitzenleistung warten, am Ende liegt der Däne hinter der Britin. Zuletzt hatten die Deutschen in Tokio drei Wertungen über 80 Prozent und jetzt legen die Dänen vor. Deutschland startet jetzt mit dem ersten Reiter Frederic Wandres.

11:16 Uhr - Moody unterstreicht Medaillen-Ambitionen

Die Ersatzreiterin der Briten, Becky Moody, kämpft gegen die Niederländer um die Bronzemedaille. Natürlich schielt das Team aus Großbritannien aber auch auf die oberen Podestplätze. Aufgrund eines Videos, in dem die eigentliche Starterin und Olympiasieger Charlotte Dujardin vermehrt mit einer Peitsche auf ein Pferd einschlug, steht heute Moody am Start. Diese legte wunderbar los und traf alle wichtigen Übungen und Übergänge auf Jagerbomb. Die Leichtigkeit und Anmut einer Dujardin erreicht die 44-Jährige allerdings nicht. Trotzdem zeigt das Duo die erste wirklich überzeugende Vorstellung und liegt mit 76.489 Prozentpunkte ganze vier Punkte über den Niederländern.
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Jagerbomb im Dressur-Finale: Britin besticht zu Game-of-Thones-Song

Quelle: Eurosport

Grand Prix der Dressur: Niederländer legen vor

Hans Peter Minderhout landet im Bereich seiner Leistung während der Qualifikation. Leider gelingt ihm auf Toto Jr. nur eine geringe Leistungssteigerung. Den Auftritt durchzieht ein gleichmäßiger Rhythmus und er liefert auch in den doppelt bewerteten Passsagen, wie der Piaffe, beeindruckend ab. Ein insgesamt unauffälliger Auftritt, mit dem die Niederländer nur bedingt zufrieden sein können. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es trotzdem ein aufgezeichneter Auftritt war, der für den vorläufigen ersten Platz reicht.

11:00 Uhr - Favoriten vor dem Start

Bisher steigen also nur die Temperaturen und nicht die Punkte. Aber gleich beginnen die Favoriten ihre Dressur. Die Niederländer machen den Start, gefolgt von den Briten, Dänen und zum Schluss der ersten Gruppe Top-Favorit Deutschland.
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Olympia 2024: Belgier Domien Michiels freut sich über einen gelungen Ritt im Dressur-Finale

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Olympia Dressur: Keine Leistungssteigerung der Schweden

Bisher gab es noch keine Top-Leistung über 80 Punkte. Auch bei der Schwedin Juliette Ramel hapert es an einigen Stellen. Der Wallach Buriel lässt in den wichtigsten Passagen einige Punkte liegen und schreitet meist verkrampft über den Sand von Versailles. Damit stehen die Schweden nur vor den Österreichern.

Reiten: Starker Start zahlt sich aus

Eine wunderbare Grußaufstellung leitet der Belgier Domien Michels auf einen gleichmäßigen Trab über. Die Abfolge der Übungen ist für jeden Teilnehmer gleich, aber nicht jeder Teilnehmer führt sie auch gleich gut aus. Intermezzos trifft sie allerdings auf den Punkt. Nur die Passage und Traversale, die doppelte Punkte bringt, gibt es noch Luft nach oben. Auch der Start des Übergangs vor dem Trab dauert einen Tick zu lang. Die Hufe treffen allerdings im Anschluss meist den richtigen Rhythmus und auch die Haltung ist fantastisch. Der Auftritt beeindruckt die Zuschauer, unter denen sich auch einige belgische Fahnen erblicken lassen.

10:36 Uhr - Beim Franzosen gibt es fast nichts zu meckern

Das Duo um Reiter Corentin Pottier und Pferd Gotilas du Feuillard zeigt einen couragierten Auftritt. Völlig entspannt und scheinbar ohne Druck absolvieren die beiden die Dressur. Pottier führt seinen Wallach durch die Vorstellung, allerdings kommt es bei den Wechseln zu Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Ross und Reiter. Gotilas du Feuillard zeigt sich unbeeindruckt von der Kulisse, kann aber das letzte bisschen Körperspannung nicht herauskitzeln. Dafür trifft er den Takt und die französischen Fans zeigen sich begeistert. Die Jury belohnt den Auftritt mit dem ersten Platz.
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Olympia 2024: Stefan Lehfellner aus Österreich kann seine Leistung aus der Qualifikation nicht bestätigen

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Olympia: Österreicher Stefan Lehfellner lässt Punkte liegen

Der Österreicher Stefan Lehfellner beginnt zügig, ohne einen gehetzten Eindruck zu machen. Sein Wallach Roberto Carlos strotzt nur so vor Energie und Tatendrang, wirkt aber meist etwas übermotiviert. Erst ab der Passage während der Hälfte entspannt sich der 14-jährige Wallach, aber lässt vor einem beeindruckenden Hintergrund bei den doppelt bewerteten Pirouetten einige Punkte liegen. Das Gespann wirkt unruhig und damit sind die geringen Medaillenchancen der österreichischen Mannschaft hinüber. Lehfellner schaut etwas unglücklich und reitet geschlagen vom Platz.

Dressur: Tiffanys Diamond Unter Spannung

Der nächste Finne lebt in Deutschland und bestreitet in Paris seine zweiten olympischen Spiele. Henri Ruoste musste sich in der Qualifikation Isabell Werth geschlagen geben. Heute zeigt er auf Tiffanys Diamond eine solide Vorstellung. Er führt seine athletische, aber nervöse Stute über den Sand von Versailles. Die Traversalen stechen hier besonders hervor und beeindrucken die Zuschauer, die nach diesem Auftritt wohl aufgewacht sind. Jedoch entgeht der Jury das offene Maul der Stute nicht und auch der fehlende Rhythmus führt zu Punktabzug. Am Ende ist der Auftritt aber allgemein gelungen und Ruoste kann mit seiner Leistung zufrieden sein.

10:08 Uhr - Ordentlicher Auftakt für Australien

Auf seinem Wallach Quincy B stolziert der Australier über den Sand. Die Jury bewertet unter anderem die Gleichmäßigkeit, Geradlinigkeit und Ruh, die ein Pferd und Reiter ausstrahlen. Jayden Brown verliert allerdings bei der Piaffe die Balance und das führt zu Punktabzug. Der Australier verbessert seinen Wert aus der Qualifikation knapp und setzt mit 70.152 Prozentpunkten einen ersten Richtwert. Zum Vergleich: Herausragend wäre eine Punktzahl um die 85.

Olympia - Der Grand Prix Special ist eröffnet

In dem 20 auf 60 Meter Viereck von Versailles erwarten wir heute ein knappes Ergebnis. Je ein Reiter pro Nation wird in der ersten Runde an den Start gehen. Danach gibt es eine kurze Pause und die nächsten Teilnehmer gehen in der gleichen Reihenfolge an den Start. Jayden Brown eröffnet den Wettbewerb.
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Olympia 2024: Jessica von Bredow-Werndl überragt in der Qualifikation alle

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9:58 Uhr - beste Voraussetzungen vor Ort

Bei strahlend blauem Himmel reitet gleich der erste Reiter auf den Sand vor Versailles. Die tausenden Zuschauer vor Ort fächern sich bereits bei schwülen 19 Grad Celsius Luft zu.

Reiten Olympia: Das sind die Startzeiten der Deutschen

Die Deutschen starten, angeführt von Frederic Wandres, um 11:30 Uhr auf ihre Gold-Mission. Danach folgt Isabell Werth auf Wendy um 13:25 Uhr. Die Schlussreiterin der deutschen Equipe, Jessica von Bredow-Werndl startet, wie schon in der Qualifikation als letzte Reiterin. In dieser erhielt sie die meisten Punkte aller Teilnehmer und zielt auch heute auf den Bestwert. Wenn sie 15:25 Uhr vor Versailles reitet, wissen wir, ob sich der Medaillen-Traum der Deutschen bewahrheitet.

Reiten: Deutschland als letzter Starter

Ab 10:00 Uhr beginnen die Australier, gefolgt von Finnland das Dressur-Finale. Die Deutschen sind aufgrund ihrer guten Qualifikation als letztes Land an der Reihe.

Olympia - Dressur: Mannschaftsfinale live im Ticker

Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker des Mannschaftsfinales in der Dressur bei Olympia 2024 in Paris. Die Vergabe der Goldmedaille geht nur über die deutsche Auswahl um Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera. Los geht es am Samstag um 10:00 Uhr. Felix Eck begleitet das Geschehen für Euch hier live im Ticker - viel Spaß!

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Große Emotion bei Medaillenvergabe: Gold für deutsche Dressurreiter

Quelle: Eurosport


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