Darja Varfolomeev denkt schon an die nächsten Ziele - ein Griechenland-Urlaub als Belohnung

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Darja Varfolomeev holt dreimal Gold bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik - ein Ende ihrer Dominanz ist nicht in Sicht. Bevor es Richtung weiterer Ziele, wie der WM in Baku im nächsten Jahr sowie den Olympischen Spielen 2028 nach Los Angeles geht, will die 19-Jährigen ihren wohlverdienten Urlaub in Griechenland genießen. Gold holte sie im Mehrkampf, mit dem Ball und mit dem Band.

Darja Varfolomeev dominiert die Rhythmische Sportgymnastik

Fotocredit: Getty Images

Zehn lange Tage wird sie auf ihre große Liebe verzichten - doch Entzugserscheinungen fürchtet Darja Varfolomeev nicht. "Ich schaffe das", sagte sie auf die Frage, ob es ihr gelingen werde, im Urlaub nicht an Rhythmische Sportgymnastik zu denken, "dieses Mal schon!"
Die 19-Jährige ist heilfroh, all den aufreibenden Stress der vergangenen Monate hinter sich lassen zu können - und ab Dienstag mit drei WM-Goldmedaillen im Gepäck die Sonne in Griechenland zu genießen.
Die bevorstehende Auszeit mit der Familie sei die "beste Belohnung" für all das, was ihr in den vergangenen Tagen auf der großen WM-Bühne in der Frankfurter Festhalle gelungen war.
Dreimal Gold, einmal Bronze lautet die glänzende Bilanz der Weltmeisterschaften im eigenen Land. Einmal mehr bewies Varfolomeev, die ihre Sportart seit Jahren dominiert, dass sie die Beste ihrer Zeit ist. Und das, obwohl sie wohl noch nie zuvor eine derartige Last auf ihren Schultern verspürt hatte.

Gold im Mehrkampf, mit Ball und mit dem Band

"Insgesamt war es ein bisschen mehr Druck, auch von mir selbst", erklärte die Olympiasiegerin von 2024 am Sonntagabend nach dem letzten Wettkampf. Sie habe sich Sorgen gemacht an den ersten WM-Tagen in Frankfurt am Main, "ich war sehr nervös."
Die Anspannung war ihr anzumerken, das Gerätefinale mit den Keulen verpasste sie überraschend. Im Mehrkampffinale wackelte sie bei der ersten Übung mit dem Reifen. Doch Varfolomeev ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Durch ihre Aufholjagd im Mehrkampf, die sie mit ihrem dritten WM-Titel in Folge in dieser Disziplin krönte, sicherte die Athletin vom TSV Schmiden Deutschland einen ersten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Am Sonntag kamen Bronze mit dem Reifen sowie Gold mit dem Ball und mit dem Band hinzu, es waren ihre WM-Titel 13 und 14.

Varfolomeev: "Begeisterung jeden Tag"

Erneut konnte sich Varfolomeev in den wichtigsten Momenten auf ihre außergewöhnliche Nervenstärke verlassen - ein Ende ihrer Vormachtstellung ist nicht in Sicht, wenngleich internationale Konkurrentinnen wie die Bulgarin Stiliana Nikolowa und die Ukrainerin Taisiia Onofriitschuk kräftig an ihrem Thron rüttelten.
"Meine Motivation ist die Liebe für diesen Sport", sagte Varfolomeev, "ich fühle die Begeisterung jeden Tag." Ein Leben ohne die Rhythmische Sportgymnastik könne sie sich schlicht nicht vorstellen.
Umso mehr freut sie sich auf die bevorstehenden Bundesliga-Wettkämpfe, "im Januar fängt dann alles wieder von vorne an", blickte sie voraus: Im kommenden Jahr steht unter anderem die WM in Baku an.
Das große Ziel am Horizont sind die Spiele 2028 in Los Angeles. Doch nun warten auf Darja Varfolomeev erst einmal: Zehn Tage ohne Rhythmische Sportgymnastik.
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(SID)
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Quelle: Perform


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