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Olympia 2022 - Podcast: Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt zu Gast bei Fabian Hambüchen
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Publiziert 15/02/2022 um 20:11 GMT+1 Uhr
In der zwölften Folge von "Hambüchen & Friends - Der Olympia-Podcast" sind die Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt zu Gast bei Fabian Hambüchen. 30 Stunden Heimflug aus Peking, Ankunft in München - doch bevor es in die Heimat geht, spricht das Erfolgsduo über das Flair von Olympia 2022 in Peking, ihre Goldmedaillen, Karaoke-Abende in Seoul und gibt einen Ausblick auf 2026.
Tobias Wendl und Tobias Arlt
Fotocredit: Getty Images
Tobias Wendl erklärt, warum sie bei Olympischen Spielen so erfolgreich sind.
"Vielleicht ist das genau unsere Veranstaltung, vielleicht machen wir uns am wenigsten Druck. Wir hatten die Saison über echt zu kämpfen gehabt mit dem Material. Wir haben aber mit dem Ziel Olympia daran gearbeitet, dass wir sauber rodeln. Dass das wieder so aufgeht, ist bis jetzt immer noch unbegreiflich", erklärt der 34-Jährige im Eurosport-Podcast.
"Daran hängen ganz viele Faktoren: Die Tagesform, wie ist der Schlitten, wie ist die Temperatur? Und dass das bei drei aufeinanderfolgenden Spielen so funktioniert hat, das dauert noch, bis das in den Körpern drin ist", so Wendl.
Sein Rodel-Kollege Tobias Arlt erzählt im Eurosport-Podcast "Hambüchen & Friends", wie es zu dem gemeinsamen Foto mit IOC-Präsident Thomas Bach kam: "Er war bei der Siegerehrung nicht mehr vor Ort. Wir sind ins Ziel gekommen, haben uns gefreut. Da sind die Emotionen eh überragend. Dann stehen wir im Zielauslauf, Thomas Bach kommt an und hat ein Foto gemacht mit uns und Eggert Benecken gemacht. Als wir uns dann umgedreht haben, war er wieder weg. Das war ein bisschen skurril und komisch."
Olympia-Podcast mit Tobias Wendl und Tobias Arlt
Das sehr kurze Treffen mit Bach war für Wendl eine Enttäuschung: "Dass nach all dem, was im Dezember mit Tobi Arlt passiert ist, mit den Kakerlaken im Quarantäne-Hotel, Thomas Bach sich nicht einmal erkundigt oder entschuldigt hat oder gefragt hat, was er tun kann. Und dann stellt er sich hin und macht ein Foto mit uns. Das war nicht die feine Art. Deswegen war ich kurz danach etwas angefressen."
Der dreifache Olympiasieger wagt auch schon einen Blick auf die nächsten Spiele in Mailand/Cortina d'Ampezzo 2026 und scherzt: "Wir sind jetzt 24, in Mailand werden wir 28… schauen wir mal. (lacht) Wir machen jetzt erstmal Urlaub. Dann gehen wir auf den Berg und dann überlegen uns das Ganze."
"Nächstes Jahr ist Heim-WM in Oberhof, da hatten wir 2008 unseren ersten großen Erfolg mit der Vize-WM. Das wäre eine runde Sache, wenn wir unserer Karriere dort einen runden Abschluss geben. Aber eigentlich haben wir gesagt, dass wir in Königsee unser letztes Rennen fahren wollen. Jetzt gab es da das Unwetter und die Bahn ist nicht in Betrieb. Wir hoffen, dass die recht schnell aufgebaut wird und dass wir in Königsee unser letztes Rennen fahren können. Und wenn das jetzt noch ein paar Jahre dauert", so Wendl im Eurosport-Podcast.
Doch Arlt ergänzt schnell: "Dann müssen wir halt so lange fahren, bis Königsee wieder aufgebaut ist."
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