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Rodel-Weltcup in Winterberg: Felix Loch gewinnt Auftakt in Winterberg - Jonas Müller und Max Langenhan auf dem Podest
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Update 06/12/2025 um 16:21 GMT+1 Uhr
Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen womöglich letzten Olympia-Winter mit einer echten Kampfansage eröffnet. Der 36-Jährige gewann am Samstag den Weltcup-Auftakt in Winterberg und verwies dabei den Österreicher Jonas Müller und Weltmeister Max Langenhan auf die Plätze zwei und drei. Loch ließ damit gleich im ersten Rennen die Konkurrenten mit Blick auf die Winterspiele hinter sich.
Felix Loch in Winterberg
Fotocredit: SID
"Das ist sensationell", sagte er im "ZDF": "Es war mal wieder typisches Winterberg-Wetter, aber das war mir egal. Ich habe voll angegriffen. Jetzt endlich mal wieder ganz oben zu stehen, freut mich riesig. Ich weiß gar nicht, wie lange das jetzt her ist." Im Februar 2024 hatte er in Sigulda seinen bis dahin letzten Weltcup gewonnen.
Bei nebligen Bedingungen in Winterberg überzeugte er nun in beiden Durchgängen jeweils mit Start- und Laufbestzeit. Langenhan vergab den möglichen zweiten Platz mit einem schwächeren zweiten Lauf. Der 26-Jährige wartet noch auf seine erste Olympia-Medaille und zählt in Cortina zu den Goldfavoriten.
Loch, einstiger Dauersieger im Rennrodeln, holte 2010 und 2014 jeweils Olympia-Gold. 2018 und 2022 blieb er aber unter teils unglücklichen Umständen ohne Medaille - in Italien will er nun noch einmal angreifen.
Am Freitag hatte Loch im nicht olympischen Mixed-Event gemeinsam mit Weltmeisterin Julia Taubitz bereits Rang zwei belegt und von einem "wirklich guten Einstand" gesprochen.
Loch: Karriere-Ende im Blick, aber nicht im Kopf
Einen Zeitpunkt für das Karriere-Ende hat Loch indes noch nicht im Kopf. Zumindest die Heim-WM 2028 am Königssee scheint ihn noch zu reizen. "Solange ich merke, ich kann ganz vorne mitfahren, wird es mit Sicherheit noch das eine oder andere Jahr geben", sagte er vor dem Saisonstart dem SID.
Auch bei den Doppelsitzern gab es einen deutschen Sieg: Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal setzten sich knapp vor den Weltmeisterinnen Selina Egle/Lara Kipp aus Österreich durch. Dajana Eitberger und Magdalena Matschina komplettierten das Podium.
Bei den Männern rasten die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt auf Rang zwei hinter Juri Thomas Gatt und Riccardo Martin Schöpf aus Österreich.
Am Sonntag steht das Einzelrennen der Frauen auf dem Programm. Die Bahn im Hochsauerland war nach Sicherheitsbedenken beim umgebauten Eiskanal in Innsbruck-Igls für den Saisonstart eingesprungen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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