EM 2026 Synchronspringen: Pauline Pfeif und Ole Rösler holen Edelmetall - dritte Silbermedaille für Pfeif bei EM

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Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif springt bei der EM an der Seite von Ole Rösler in Paris erneut zu Silber. Das deutsche Duo platzierte sich trotz schwieriger Vorbereitung mit 317,76 Punkten auf dem zweiten Platz, hinter den Ukrainern Ksenija Bailo und Oleksij Sereda aus der Ukraine. Für Pfeif war es die dritte Silbermedaille bei den diesjährigen Schwimmeuropameisterschaften in Paris.

Pauline Pfeif und Ole Rösler springen zu Silber

Fotocredit: Getty Images

Pauline Pfeif und Ole Rösler grinsten schon fröhlich in die Kamera und posierten mit Daumen hoch für ein Foto, als die Konkurrenz vom Turm noch ins Becken von Paris sprang. Doch an der EM-Silbermedaille des deutschen Synchron-Duos im Centre Aquatique Olympique war nicht mehr zu rütteln.
"Ich bin wirklich sehr, sehr happy mit dem Ergebnis. Ich kann erhobenen Hauptes nach Hause fahren - mit drei Silbermedaillen", sagte Pfeif. Zuvor war die Vizeweltmeisterin bereits im Einzel und im Synchronspringen mit Elena Wassen aus zehn Metern Höhe auf Platz zwei gelandet.
Auch der erst 18 Jahre alte Rösler zeigte sich "ziemlich stolz" auf das gemeinsame Edelmetall. Zumal der Rostocker und die Berlinerin aufgrund der verschiedenen Standorte "so gut wie gar nicht" im Vorfeld ihres ersten gemeinsamen Mixed-Wettbewerbes zusammen geübt hatten: "Wir hatten drei Trainingseinheiten maximal, aber es hat funktioniert", sagte Rösler. Und wie!
Mit dem dritten Sprung schob sich das deutsche Duo auf den zweiten Rang vor, zwischen Platz eins und drei lagen zu diesem Zeitpunkt nur 1,80 Punkte. Mit dem gehockten Dreieinhalb-Vorwärtssalto im vierten Durchgang behaupteten Pfeif und Rösler diese Position und ließen mit ihrem besten Sprung zum Abschluss auf insgesamt 317,76 Punkte nichts mehr anbrennen.

Gold für ukrainisches Duo

Gold schnappten sich Ksenija Bailo und Oleksij Sereda aus der Ukraine (323,16). Bronze ging an die Spanier Jorge Rodriguez Ledesma und Ana Carvajal San Miguel (297,48).
Sie werde aus Paris nun mit "sehr schönen Erinnerungen" abreisen, erklärte Pfeif. Diese habe sie an die Olympischen Spiele von 2024 "leider nicht". Damals war Pfeif bereits im Vorkampf ausgeschieden. Doch bevor es mit drei Silbermedaillen im Gepäck nach Hause geht, ist für die 24-Jährige nun erst einmal Anfeuern angesagt.
Unter anderem wird Pfeif am Donnerstag Rösler im Einzel die Daumen drücken. Der Erfolg im Synchronspringen soll ihn dann beflügeln. "Es gibt mir sehr viel Selbstvertrauen", sagte Rösler: "Ich bin guter Dinge."
(SID)
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Quelle: Eurosport


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