Herrmann habe das Boot "gesichert und setzt das Rennen mit reduzierter Geschwindigkeit fort", hieß es weiter. Der 39-Jährige war bis zuletzt klar auf Podiumskurs bei der Regatta, bei der rund 50.000 Kilometer zurückgelegt werden. Theoretisch wäre auch der Sieg noch möglich gewesen, diese Chance ist nach dem Zwischenfall dahin. Zuvor hatte der Franzose Charlie Dalin am Mittwochabend als Erster das Ziel vor Les Sables-d'Olonne erreicht. Ob der 36-Jährige, der 80 Tage und 6:15,47 Stunden benötigte, auch über den Sieg bei der Regatta einmal um die Welt jubeln darf, steht aber aufgrund von anzurechnenden Zeitbonifikationen bei drei Kontrahenten, darunter auch Herrmann, noch nicht fest.
Am 8. November hatten sich die Abenteurer auf die rund 50.000 Kilometer lange Reise einmal um die Welt gemacht und dabei schweren Wetterkapriolen getrotzt. Dass kurz vor dem Ziel fünf Segler so dicht beisammen sind und noch um das Podium streiten, hat es seit der ersten Austragung 1989 nicht gegeben.
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