Christopher Grotheer überzeugt beim Skeleton-Weltcup in Winterberg: Podium nach Trainingsunfall mit Muskelfaserriss

Christopher Grotheer hat sein Comeback beim Skeleton-Weltcup in Winterberg direkt mit einem Podestplatz gefeiert. Der Olympiasieger und siebenfache Weltmeister, der wegen eines kleinen Muskelfaserrisses knapp drei Wochen hatte pausieren müssen, belegte hinter Matt Weston (+0,88) und Samuel Maier (+0,58) den dritten Platz. Grotheer bleibt auch im Gesamtweltcup vorübergehend auf Rang drei.

Grotheer feiert Podestplatz beim Comeback

Fotocredit: Getty Images

"Ich bin super happy, dass ich heute starten konnte. Ich wusste, dass der Gesamtweltcup gelaufen ist und deshalb war es das große Ziel heute in Winterberg am Start zu stehen", sagte Grotheer nach dem Rennen.
Felix Keisinger behauptete seinen fünften Platz aus dem ersten Lauf, musste ihn jedoch mit dem Chinesen Lin Qinwei teilen. Lukas Nydegger konnte seine gute Ausgangsposition dagegen nicht nutzen und fiel wegen eines schlechten Starts vom siebten auf den 13. Rang zurück. Dafür kämpfte sich Axel Jungk im zweiten Lauf vom 19. auf den zehnten Platz vor.
Auch die deutschen Skeleton-Fahrerinnen erreichten beim Heimspiel zumindest einen Podestplatz. Olympiasiegerin Hannah Neise konnte ihren fünften Platz nach dem ersten Durchgang noch in Rang drei umwandeln.
Janine Flock aus Österreich gewann vor der gebürtigen Anna Fernstädt, die für Tschechien startet. Jacqueline Pfeifer, nach dem ersten Durchgang Vierte, fiel auf den sechsten Platz zurück.
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(SID)
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