"Es ist schwer erträglich, mit anzusehen, wie sich russische Athleten momentan verhalten. Wie sie diesen Krieg unterstützen ist verrückt", so der 23-Jährige.
Auch Sportler, die sich zurückhaltend verhalten, sollten Sanktionen bekommen. Sie sollten "aber natürlich nicht lebenslang gesperrt werden", sagte der Schlittensportler dem Deutschlandfunk.
Denjenigen, die die Ukraine unterstützen, sollte erlaubt sein, "für ein anderes Land an den Start zu gehen. Nicht die Ukraine, aber ein anderes Land", sagte der 23-Jährige.
Ski Alpin
Homophobe Aussagen? Goggia-Interview sorgt für Entrüstung
18/04/2022 AM 08:54
"Warum werden Athleten gesperrt, wenn sie dopen? Weil sie damit alle belügen und betrügen. Und damit auch sich selbst schaden. Aber wenn Athleten den Krieg unterstützen, dann schaden sie der ganzen Ukraine und zerstören unser Leben. Deshalb sollten diese Sanktionen härter sein als bei Dopingfällen", so Heraskevych weiter.
"Wenn ein mehrfacher Olympiasieger im Lushniki-Stadion in Moskau auftritt und zum Teil der Kriegspropaganda wird, dann werden seine Fans auch anfangen, diesen Krieg zu unterstützen", fügte er hinzu. Es sei daher die Aufgabe des IOC, zum Ende des Krieges beizutragen.
Das könnte Dich auch interessieren: Homophobe Aussagen? Goggia-Interview sorgt für Entrüstung

Skeleton-Märchen! Neise düpiert die Elite und rast zu Gold

Skilanglauf
Stepanova stellt Aussagen von Kläbo zu Russland-Ausschluss in Zweifel
09/04/2022 AM 10:28
Skilanglauf
Russlands Shooting-Star empört Verband: "Leidet an Star-Fieber"
08/04/2022 AM 12:04