Olympia 2026: Nächste Medaillen für Deutschland - Skeleton-Duo rast aufs Podest mit Silber und Bronze in Cortina

Die deutschen Skeleton-Pilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer haben dem deutschen Team bei Olympia die nächsten Medaillen beschert. Die frühere Weltmeisterin Kreher raste im Cortina Sliding Centre zu Silber und musste sich nur der neuen Olympiasiegerin Janine Flock aus Österreich geschlagen geben. Hannah Neise kam zudem als dritte deutsche Starterin auf den vierten Platz.

Medaillenrausch im Eiskanal: Kreher und Pfeifer rasen aufs Podest

Quelle: Eurosport

Einen Tag nach den Medaillencoups von Axel Jungk (Silber) und Christopher Grotheer (Bronze) raste die frühere Weltmeisterin und Olympiadebütantin Kreher etwas überraschend auf Rang zwei und musste sich nur der überragenden Janine Flock aus Österreich geschlagen geben. Die als Mitfavoritin gestartete Pfeifer sicherte sich acht Jahre nach Olympiasilber in Pyeongchang die Bronzemedaille. Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise verpasste das Podium als Vierte knapp.
Für die herausragenden deutschen Schlittensportler sind es im Eiskanal die achte und neunte Medaille im siebten Rennen. Die Rodler um Deutschlands Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt hatten mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze eindrucksvoll vor-, die Skeletonis Jungk und Grotheer am Freitag nachgelegt.
Eine weitere Medaillenchance gibt es für Jungk, Grotheer, Kreher und Pfeifer im erstmals olympischen Mixed-Team am Sonntagabend.
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Skeleton: Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer jubeln bei Olympia 2026 über ihre Medaillen

Fotocredit: Getty Images

Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer weinten gemeinsam vor Freude, dann gratulierten sie der neuen Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock - und flankierten die Österreicherin beim Jubeln mit schwarz-rot-goldenen Flaggen um die Schultern. Während Flock ihre Karriere mit Gold krönte, feierte Kreher beim Olympiadebüt Silber, Pfeifer sicherte sich mit Bronze ihre zweite Medaille bei Winterspielen.
"Die Farbe ist mir völlig egal, es ist unfassbar", sagte Kreher strahlend: "Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Es tut mir ganz gut, wenn ich keinen Druck habe. Das bringt mir die Lockerheit, die ich brauche." Pfeifer sprach von einem "Wechselbad der Gefühle, die Medaille bedeutet mir sehr viel."
Auch der Boss war zufrieden. "Dass wir hier im Skeleton bei den Männern und Frauen mit vier Medaillen rausgehen, ist unfassbar", sagte Thomas Schwab, Vorstandschef beim Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD): "Das war mannschaftlich tiptop. Und Janine Flock war einfach viermal die Beste im Eiskanal."

Skeleton-Gold als Revanche für Flock

Einen Tag nach den Medaillencoups von Axel Jungk (Silber) und Christopher Grotheer (Bronze) raste die frühere Weltmeisterin Kreher etwas überraschend auf Rang zwei und musste sich nur um drei Zehntel der überragenden Flock geschlagen geben, die 2018 in Pyeongchang als Führende in den Finaldurchgang gestartet war und am Ende ohne Medaille dastand.
Die als Mitfavoritin gestartete Pfeifer sicherte sich acht Jahre nach Olympiasilber in Pyeongchang die Bronzemedaille. Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise verpasste das Podium als Vierte knapp.
Für die herausragenden deutschen Schlittensportler sind es im Eiskanal die achte und neunte Medaille im siebten Rennen. Die Rodler um Deutschlands Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt hatten mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze eindrucksvoll vor-, die Skeletonis Jungk und Grotheer am Freitag nachgelegt. Eine weitere Medaillenchance gibt es für Jungk, Grotheer, Kreher und Pfeifer im erstmals olympischen Mixed-Team am Sonntagabend.
Die 36 Jahre alte Flock feierte bei ihren vierten Olympischen Spielen derweil ihr erstes Gold und sorgte für den ersten österreichischen Sieg im Eiskanal von Cortina. Sie war bereits mit einem knappen Vorsprung vor den deutschen Pilotinnen in den zweiten Wettkampftag gegangen, im letzten Durchgang war es anfangs knapp, doch gegen Ende des Laufs war Flock doch souverän.

Deutsches Trio überraschend stark

Ein derart starkes Mannschaftsergebnis war bei den deutschen Skeleton-Frauen nicht zu erwarten gewesen. Kreher (27) vom Dresdner SC hatte die Weltcupsaison nur auf dem sechsten Rang beendet, feierte aber ein gelungenes Olympiadebüt.
Pfeifer (31) von der RSG Hochsauerland, die 2018 in Pyeongchang noch unter ihrem Mädchennamen Lölling aufs Treppchen gefahren war und den Weltcup in Cortina Anfang November gewonnen hatte, war als Goldanwärterin an den Start gegangen. Mit Flock konnte sie aber nur bei ihrem Bahnrekord im zweiten Lauf mithalten. Die Winterbergerin Neise (25) ging vier Jahre nach ihrem Überraschungsgold von Peking trotz starker Vorstellung leer aus.
(SID)
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"Guido, die ist für dich!" Jungk widmet Silber verstorbenem Freund

Quelle: Eurosport


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