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Mikaela Shiffrin und Co. patzen in Altenmarkt, Federica Brignone siegt
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Publiziert 12/01/2020 um 10:23 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skirennläuferinnen haben in der alpinen Kombination beim Weltcup in Altenmarkt-Zauchensee erwartungsgemäß keine große Rolle gespielt. Jessica Hilzinger (Oberstdorf) und Patrizia Dorsch (Schellenberg) belegten beim zweiten Saisonsieg der Italienerin Federica Brignone die Plätze 18 und 21. Wendy Holdener aus der Schweiz und Marta Bassino (Italien) belegten die Plätze zwei und drei.
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Viktoria Rebensburg, die den Super-G als Training nutzen wollte, schied ebenso in der ersten Teildisziplin aus wie Kira Weidle, Michaela Wenig und Veronique Hronek. Auch Stars wie Mikaela Shiffrin (USA), Michelle Gisin (Schweiz), Sofia Goggia (Italien), Ilka Stuhec (Slowenien) oder Petra Vlhova (Slowakei) erwischte es bei anspruchsvoller Kurssetzung auf der schattigen "Kälberloch"-Piste.
"Das war ein extrem schwerer Super-G", sagte DSV-Cheftrainer Jürgen Graller. Das bescheidene Ergebnis seiner Frauen habe ihn daher "nicht extrem gestresst". Brignone, die im Super-G die Bestzeit vorgelegt hatte, setzte sich 0,22 Sekunden vor Holdener und 0,50 Sekunden vor Bassino durch.
Abfahrt ein "Griff ins Klo"
Nicht nach Wunsch verlief für die deutschen Damen die Abfahrt. "Das war ein Griff ins Klo und nicht der Leistungsstandard unserer Mädels", sagte Cheftrainer Jürgen Graller über die Abfahrt, "so schlecht wie sie platziert sind, sind sie nicht gefahren."
Wegen des Nebels, der zu einer Verkürzung der Strecke und einer zweimaligen, insgesamt 25-minütigen Unterbrechung sorgte, sei es "ein komisches Rennen" gewesen. Weidle fand es "nicht ganz abfahrtswürdig". "Ich habe keine großen Fehler gemacht, kann gar nicht sagen, was da los war", sagte Rebensburg ratlos.
Vielleicht sei es der wechselnde Wind, vielleicht das Material gewesen, "das ist manchmal schwer zu greifen in der Abfahrt". An den zehn Tagen krankheitsbedingter Skipause im Vorfeld habe es jedenfalls nicht gelegen. Weidle dagegen gestand: "Das war von oben bis unten nicht mein Lauf, viel zu viele Fehler. Das war nicht mein bestes Skifahren."
(SID)
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