Slalom in Are: Shiffrin glänzt bei Comeback und sichert sich kleine Kristallkugel - Dürr verpasst Podium

Mikaela Shiffrin hat bei ihrem Comeback im Weltcupzirkus nach sechswöchiger Verletzungspause ein Ausrufezeichen gesetzt. Die US-Amerikanerin triumphierte beim Slalom im schwedischen Are und sicherte sich die kleine Kristallkugel für den Disziplinweltcup. Lena Dürr verpasste als Vierte das Podium um eine Hundertstelsekunde. Emma Aicher belegte einen starken siebten Rang.

Die Königin ist zurück! Shiffrin fackelt Feuerwerk ab

Quelle: Eurosport

Es war, als wäre sie nie weg gewesen. Während Lena Dürr und Emma Aicher beim Weltcup-Slalom im schwedischen Are mit den Plätzen vier und sieben glänzten, fuhr Mikaela Shiffrin bei ihrer Rückkehr aus einer sechs Wochen dauernden Verletzungspause gleich wieder wie von einem anderen Stern. Die Amerikanerin gewann mit 1,24 Sekunden Vorsprung auf die Kroatin Zrinka Lutic ihr 96. Rennen im Weltcup - und die Gesamtwertung im Slalom.
"Es war so schön, wieder zu fahren", sagte eine erkennbar emotionale Shiffrin, "ich bin so stolz auf mich." Nach dem ersten Lauf war ihre Führung mit 0,02 Sekunden nur knapp, im zweiten fuhr sie dann wie entfesselt. "Ich habe mich", ergänzte sie, "großartig gefühlt".
Die Kristallkugel für den Gewinn des Slalom-Weltcups wird sie beim Finale ab Samstag in Saalbach-Hinterglemm zum achten Mal bekommen - es wird in diesem Winter ihre einzige Trophäe bleiben.
Die große Gewinnerin dieser Saison wird aller Voraussicht nach Lara Gut-Behrami werden. Die Schweizerin hat die große Chance, alle anderen Kristallkugeln zu gewinnen. Nach ihrem dritten Rang im Riesenslalom von Are ist ihr der Gesamtsieg in dieser Disziplin bei souveränen 95 Punkten Vorsprung vor Tagessiegerin Federica Brignone aus Italien praktisch nicht mehr zu nehmen. Gut-Behrami steht zudem vor dem Gewinn des Gesamtweltcups sowie der Abfahrts- und Super-G-Wertung.
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Dürr strahlt in Are: DSV-Star kehrt in die Top 5 zurück

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Lena Dürr wäre rein rechnerisch die einzige Läuferin gewesen, die Shiffrin in der Slalom-Wertung noch hätte abfangen können, praktisch war das ausgeschlossen. Beim vorletzten Rennen in dieser Disziplin bestätigte die 31 Jahre alte WM-Dritte aber erneut ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze. Zur drittplatzierten Michelle Gisin aus der Schweiz fehlte der Münchnerin lediglich die Winzigkeit von 0,01 Sekunden.
Furios fuhr auch Emma Aicher, die mit der Startnummer 39 zwei ausgezeichnete Läufe ablieferte. Der siebte Rang war ihr viertes Top-Ten-Resultat, zugleich ihr bestes in einem Slalom. "Ich bin echt ganz zufrieden", sagte die 20-Jährige nach der starken Leistung in der Heimat ihrer Mutter. Nur in einem Super-G im März 2023 (5.) und einer Abfahrt im Dezember (6.) war das Allround-Talent bislang besser gewesen im Weltcup.
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(mit SID)
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Befreiungsschlag! Aicher landet Slalom-Coup in Are

Quelle: Eurosport

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