Weltcup Aspen: Andreas Sander rast im Super-G sensationell hinter Superstar Marco Odermatt aufs Podium

Andreas Sander hat beim Super-G von Aspen (USA) den größten Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn gefeiert und hinter Superstar Marco Odermatt Rang zwei belegt. Der 33-Jährige hatte ganze fünf Hundertstelsekunden Rückstand auf den Schweizer. Für Sander, der bei der WM 2021 Silber in der Abfahrt gewann, war es das erste Weltcup-Podium. Platz drei ging an Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen (+0,34 s).

Ein Wimpernschlag zu Odermatt! Sander knallt furiosen Lauf hin

Quelle: Eurosport

"Sensationell. Ich bin mega happy", brach es aus Andreas Sander heraus. Er sei durchaus "überrascht, dass es endlich so geklappt hat. Es war ein kleiner Fehler da, aber das versuche ich schnell zu vergessen und mich nur über den zweiten Platz zu freuen", so der Routinier.
"Es freut mich riesig, dass Andi im Rennen endlich seine Leistung komplett abrufen konnte", sagte Eurosport-Experte Fritz Dopfer, der 2015 Vizeweltmeister im Slalom war.
Sander habe gezeigt, dass er "zur absoluten Weltspitze" gehöre und seine "konstant guten Leistungen im Super-G" bestätigt.
Der in Schwelm geborene Westfale fuhr im 180. Weltcup-Rennen seiner Karriere erstmals aufs Podium.
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Sander zwischen Superstars Odermatt und Kilde - die Highlights

Quelle: Eurosport

Bislang hatte Sander zwei vierte Plätze (Super-G 2023 in Cortina d'Ampezzo und 2022 in Lake Louise) sowie vier fünfte Ränge zu Buche stehen.

Odermatt schreibt Super-G-Geschichte

Der Coup von Aspen ist ein Meilenstein für den Routinier, der fast sogar die Bestzeit des direkt vor ihm gestarteten Ausnahmekönners Marco Odermatt unterboten hätte. Ganze fünf Hundertstel, ein Wimpernschlag, fehlten Sander.
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Rekord: So holte sich Odermatt den fünften Super-G-Sieg der Saison

Quelle: Eurosport

Doppelweltmeister Odermatt entschied indes als erster Profi der Geschichte fünf Super-G-Weltcups in einer Saison für sich. Nach seinem Erfolg in Colorado hat der 25-Jährige auch beste Karten für den Gewinn der Gesamtwertung. "Für mich war es eine perfekte Super-G-Saison", erklärte Odermatt.
Aleksander Aamodt Kilde, neben Odermatt der größte Name im Alpin-Zirkus der Männer, ging kurz nach Sander auf die Piste, konnte die Zeit aber nicht knacken.

Sander im Disziplin-Weltcup in Top 5

Der Norweger wurde am Ende Dritter. Eine weitere Bestätigung dafür, wie stark Sanders Fahrt war. Der Speed-Spezialist fühlt sich vor allem im Super-G zuhause, gewann bereits 2008 Gold bei der Junioren-WM in dieser Disziplin.
In der Saison 2020/2021 kam Sander im Weltcup in der Super-G-Wertung auf Platz sechs. Eine Marke, die er in diesem Winter toppen kann. Nach sieben von acht Super-G-Rennen ist der DSV-Profi Fünfter. Das Saisonfinale geht von 15. bis 19. März in Andorra über die Bühne.
Nun freut sich Sander aber erstmal auf den Flug zurück über den großen Teich nach Europa, denn nach einem Erlebnis wie dem zweiten Platz von Aspen trete er "gern die Heimreise an".
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