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Kvitfjell: Sofia Goggia prangert Chaos im Super-G an - Mikaela Shiffrin ordnet schwierige Bedingungen ein
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Publiziert 05/03/2023 um 14:19 GMT+1 Uhr
Sofia Goggia hat sich kritisch über die Verhältnisse beim Super-G in Kvitfjell (Norwegen) geäußert. Lange Zeit sah die Italienerin nämlich wie die sichere Siegerin aus, ehe die Bedingungen deutlich besser wurde und sie noch vom Podium verdrängt wurde. "Wir hatten drei Rennen in einem", sagte Goggia am Eurosport-Mikrofon. "Das Rennen hat sich zu sehr verändert. Das ist unglaublich."
'It's criminal!' - Goggia not happy after conditions dramatically change for later racers
Quelle: Eurosport
Mit Startnummer 18 hatte Goggia wie die Läuferinnen vor ihr noch mit Schneefall und schlechter Sicht zu kämpfen. Die Speed-Königin ließ sich davon auf ihrer Fahrt aber nicht beeinflussen und schnappte sich die Bestzeit von der Schweizerin Jasmine Flury.
Kurz darauf ließ der Schneefall aber nach, die Wolken rissen etwas auf und gewährten den Athletinnen bessere Sicht. Kurzum: Plötzlich war die Piste deutlich schneller. Ein Umstand, der Goggia sauer aufstieß. "Es ist ein wirklich komisches Rennen. Wir haben drei Rennen in einem", erklärte sie bei Eurosport.
"Ich meine, schaut euch das nur an", zeigte sie just in jenem Moment auf die Anzeigetafel, in dem sie vom Podium verdrängt wurde.
"Die ersten zwanzig Läuferinnen fuhren mit viel Schnee auf der Piste runter, es war stürmisch", führte die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2018 kurz darauf weiter aus. "Wir sind bei kriminellen Bedingungen runtergefahren und jetzt scheint die Sonne und alles ist plötzlich schnell", schloss sie ihr Statement sichtlich frustriert ab.
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Im Schneegestöber zur Top-Zeit: Goggia überzeugt in Kvitfjell
Quelle: Eurosport
Shiffrin fällt Analyse schwer
Auch Mikaela Shiffrin äußerte sich im Anschluss an das Rennen zu den Bedingungen und betrachtete die Situation etwas differenzierter als Goggia.
"Es ist kein Tag, an dem ich mich mit den anderen Ergebnissen vergleichen kann. Meine Fahrt war gut, ich war aggressiv. Daher bin ich auch ziemlich glücklich", erklärte die Gesamtweltcupsiegerin bei Eurosport.
"Dass ich in dieser Gruppe an Fahrerinnen um mich herum so schnell sein konnte, ist ein sehr, sehr gutes Zeichen", zeigte sich Shiffrin über ihre Leistung zufrieden.
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Alpine Skiing World Cup Kvitfjell - Super G Women - Interview of Mikaela Shiffrin After the race
Quelle: Eurosport
Entscheidung im Weltcup bleibt offen
Gerade im oberen Streckenabschnitt hatten die Athletinnen laut Shiffirn mit schwierigen Pistenverhältnissen zu kämpfen. "Oben fielen große Schneeflocken. Das macht die Skier unheimlich langsam", schilderte Shiffrin.
"Als eine Rennfahrerin weißt du, dass es nicht gut ist, aber du hoffst, dass es für alle gleich ist. Wie wir sehen, ist es das aber nicht. Trotzdem habe ich einen guten Job gemacht", hielt sie fest. Am Ende sei Ski Alpin "ein Freiluftsport, wir können das nicht kontrollieren".
Das Wichtigste sei, dass in der Disziplinenwertung aufgrund des Chaos am Sonntag nichts vorentschieden wurde, sondern "die Entscheidung im letzten Rennen in Andorra fallen wird".
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Shiffrin patzt im Schneetreiben - und ist trotzdem schnell
Quelle: Eurosport
Trotz diesen Umstandes dürfe man die Geschehnisse in Kvitfjell laut Shiffrin nicht einfach ausblenden, sondern müsse vielmehr eine Lehre daraus ziehen. "Ich finde, dass es eine Menge gibt, die man für mehr Chancengleichheit machen könnte. Während der Unterbrechung waren zum Beispiel keine Rutscher im Einsatz", stellte die 27-Jährige fest.
"Wenn der Schnee fällt und er ansetzt, dann wird die Piste um mehrere Sekunden langsamer. Und das ist die Zeit, die man heute kommen und gehen sieht", so Shiffrin. "Aber man muss den Speed auch mitnehmen. Wer immer auch heute gewinnt, verdient daher die besten Glückwünsche", gratulierte sie der österreichischen Siegerin Nina Ortlieb.
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