Weltcup in Beaver Creek: Alexander Schmid wegen zu hoher Bindung nach erstem Durchgang im Riesenslalom disqualifiziert
VonJan Zesewitz
Update 08/12/2025 um 09:38 GMT+1 Uhr
Alexander Schmid wurde beim Weltcup-Riesenslalom in Beaver Creek nach dem ersten Durchgang disqualifiziert. Dem 31-Jährigen wurde eine zu hohe Bindung zum Verhängnis. Somit blieb Fabian Gratz der einzige DSV-Athlet im zweiten Durchgang, Linus Straßer und Anton Grammel kamen nicht unter die ersten 30. Der "Nutznießer" von Schmids Disqualifikation, Lukas Feurstein, wusste seine Chance zu nutzen.
Weltcup-Riesenslalom Beaver Creek: Schmid solide im 1. Lauf
Quelle: Eurosport
Der Österreicher landete am Ende beim Sieg von Marco Odermatt auf Platz zehn. Als 31. des ersten Durchgangs rutschte er durch die Disqualifikation in den zweiten Lauf und fuhr dort mit Laufbestzeit noch unter die Top Ten.
Eurosport-Kommentator Guido Heuber erklärte indes im TV, was zur Disqualifikation von Fabian Gratz geführt hatte.
"Die Regel ist, dass von der Kante, also der Auflage des Skis auf dem Schnee, bis zum Beginn des Schuhs maximal 55 Millimeter sein dürfen - sonst würde jeder die Platten nach oben bauen, es wären mehr Schräglagen möglich. Das wäre zu gefährlich. Es sind nun einmal 55 und nicht 57 Millimeter erlaubt", erläuterte Heuber.
Gratz' ehemaliger Teamkollege Fritz Dopfer fühlte mit: "Sehr unglücklich", sagte der Slalom-Vizeweltmeister von 2015 am Eurosport-Mikrofon.
Dopfer zu Schmid-Fauxpas: "Eine Zwischenplatte zu viel verwendet"
Der DSV-Starter habe "einen neuen Ski genutzt im ersten Durchgang. Er und sein Servicemann haben eine Zwischenplatte zu viel verwendet. Es ging um zwei Millimeter, was jetzt nicht wenig ist. Schade, schade, dass er nicht an den Start gehen kann im zweiten Durchgang. Aber das sind die Spielregeln, an die sich jeder halten muss", so Dopfer.
Schmid, Parallel-Riesenslalom-Weltmeister von 2023, wurde zuvor in Copper Mountain Zehnter im Riesenslalom, beim Saisonstart in Sölden feierte er sein Comeback nach einem Kreuzbandriss in Val d'Isère vor einem Jahr.
Schon am 13. Dezember hat Schmid in Val d'Isere (9:30 Uhr live auf Eurosport und discovery+ und im Liveticker) die Gelegenheit zur doppelten Wiedergutmachung - nach der Verletzung im Vorjahr und der Disqualifikation von Beaver Creek.
Das könnte Dich auch interessieren: Shiffrin tut sich weh: "Es tut mir so leid, euch Angst eingejagt zu haben"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/12/07/image-c76671e2-1282-4e15-9e6e-5bdc432d3af9-85-2560-1440.jpeg)
Wie bitter: Gratz stürzt in glänzender Ausgangslage
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung