Bormio: Urs Kryenbühl zieht sich beim Super-G auf der Stelvio einen Kreuzbandriss zu - Neuer Rückschlag für Pechvogel

Bittere Diagnose für Urs Kryenbühl: Der Schweizer zog sich beim Super-G auf der Stelvio in Bormio einen Kreuzbandriss zu und fällt für den Rest des Winters aus. Kryenbühl konnte auf der eisigen Piste mit Mühe einen Sturz verhindern, fasste sich aber anschließend ans Knie und brach das Rennen ab. Eine MRT-Untersuchung brachte nun Gewissheit über die Schwere der Verletzung des 28-Jährigen.

Bitter: Comebacker Kryenbühl verletzt sich in Bormio

Quelle: Eurosport

Besonders ärgerlich: Der Eidgenosse hatte sich gerade erst nach seinem schweren Sturz in Kitzbühel in die erweiterte Weltspitze zurückgekämpft.
Im Januar 2021 wurde Kryenbühl auf der berüchtigten Streif beim Zielsprung abgeworfen. Er zog sich eine schwere Gehirnerschütterung, einen Schlüsselbeinbruch sowie einen Kreuz- und Innenbandriss zu.
Der nächste Rückschlag folgt ziemlich genau ein Jahr später. Im Januar 2022 stürzte er bei der Europacup-Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm und erlitt einen Beckenbruch.
Nun war ihm langsam wieder der Anschluss an die Spitzenränge gelungen. Bei der Abfahrt auf der Stelvio fuhr er einen Tag vor der Verletzung noch auf Rang sechs.
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