Christopher Neumayer mit Rücktritt vom Rücktritt - ÖSV-Abfahrer war im Januar nach Streif-Rennen zurückgetreten

Ausgerechnet nach dem besten Rennen seiner Karriere - dem zwölften Platz bei der Abfahrt in Kitzbühel im Januar - machte Christopher Neumayer Schluss. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf verkündete der Speed-Spezialist im "ORF" seinen sofortigen Rücktritt. Nicht mal neun Monate später folgt jetzt die Rolle rückwärts: Der 32-Jährige macht weiter und startet "mit Vollgas in eine neue Saison".

Christopher Neumayer legte auf der Streif sein bisher bestes Rennen hin.

Fotocredit: Getty Images

"Ich war vom Kopf her nicht mehr bereit, Vollgas zu geben", hatte der ÖSV-Fahrer direkt nach seinem zwölften Platz auf der Streif gesagt. Über den Sommer ergab sich ein Sinneswandel, den Neumayer in einem "Instagram"-Beitrag ausführlich erklärte.
"Nach einer intensiven Zeit des Nachdenkens habe ich entschieden: Ich bin noch nicht bereit, den Skisport loszulassen", leitete der Österreicher in seinem Beitrag vom Mittwochnachmittag ein.
Nach seinem Rücktritt sei der 32-Jährige eigenständig ins Training eingestiegen und wisse, dass er "bereit" sei. "Wenn sogar das härteste Training Spaß macht, weiß man, dass die Entscheidung die richtige ist", schrieb der Abfahrer, der in seiner Weltcup-Karriere bisher 13 Mal in die Top-30 gefahren ist.
"Ich freue mich riesig darauf, in der kommenden Saison wieder auf der Piste an den Start zu gehen. Es gibt einfach noch so viel, das ich bei den Rennen zeigen möchte", betonte Neumayer.

Neumayer trainiert wieder mit dem ÖSV

Die Zeit der eigenständigen Vorbereitung ist mit dem offiziellen Comeback indes auch vorbei. Zunächst wird der 32-Jährige mit der Weltcup-2-Gruppe trainieren. "Christopher wird am Trainingscamp in Copper Mountain teilnehmen und kann sich dort bei Zeitläufen für die Trainings in Beaver Creek qualifizieren", wird ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer von der "krone" zitiert.
Ursprünglich hatte Neumayer am Höhepunkt seiner Laufbahn aufgehört - nun wird es spannend zu beobachten, ob der Abfahrer noch stärkere Leistungen im Tank hat als bei seiner bislang letzten Abfahrt in Kitzbühel.
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Quelle: Eurosport


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