Abfahrt in Crans-Montana: Franjo von Allmen schlägt Marco Odermatt erneut - Schweizer Festspiele beim Heim-Weltcup
Update 22/02/2025 um 12:16 GMT+1 Uhr
Die Schweizer Festspiele gehen auch beim Heimweltcup nach der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach weiter. Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen triumphierte bei der Abfahrt in Crans-Montana vor seinen Landsmännern Marco Odermatt (+0,13 Sekunden) und Alexis Monney (+0,42 Sekunden). Vize-Weltmeister Vincent Kriechmayr (Österreich) musste sich auf der "Piste Nationale" mit Platz vier begnügen.
"Outstanding!" Von Allmen mit unglaublicher Fahrt zum Heimsieg
Quelle: Eurosport
Schon bei den Titelkämpfen in Saalbach hatte sich Dominator Odermatt in der Abfahrt seinem 23-jährigen Teamkollegen geschlagen geben müssen.
Das Top-Trio der Schweizer bereitete 6000 begeisterten Fans eine Menge Vorfreude auf die kommende WM 2027, die zum zweiten Mal nach 1987 in Crans-Montana stattfindet. Vor 38 Jahren hatten ebenfalls die Schweizer einen Traumtag erlebt: In der Abfahrt feierten sie damals angeführt von Peter Müller einen Vierfachsieg.
Für Von Allmen ist es nach dem Erfolg im Super-G in Wengen bereits der zweite Triumph bei einem Heim-Weltcup in dieser Saison.
Der Italiener Dominik Paris, der im Training noch die beste Zeit hingelegt und die Strecke anschließend heftig kritisiert hatte, wurde lediglich Achter.
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Crans-Montana jubelt: Lokalmatador Monney setzt Bestzeit
Quelle: Eurosport
Abfahrt in Crans-Montana: Deutscher fährt hinterher
Der frühere Vize-Weltmeister Romed Baumann spielte wie schon bei der WM-Abfahrt keine Rolle und verpasste mit 2,66 Sekunden Rückstand eine Spitzenplatzierung deutlich. Er belegte Rang 24. Der junge Luis Vogt verpasste die Punkteränge und wurde 42. (+3,62).
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Zu viel "tough line": Trainigsschnellster Paris verpasst das Podium
Quelle: Eurosport
Für die Schweizer war es indes nicht das einzige Highlight am Wochenende. Speed-Spezialist Niels Hintermann gab bei Instagram bekannt, dass er seine im Oktober 2024 öffentlich gemachte Krebserkrankung wohl überwunden habe.
Wann und ob der dreimalige Weltcupsieger ins Wettkampfgeschehen zurückkehrt, ließ er offen.
Am Vortag war der Franzose Nils Alphand im Training noch schwer gestürzt. Inzwischen konnte allerdings Entwarnung gegeben werden.
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(mit SID)
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Nur einer war schneller: King Odermatt mit fast perfekter Fahrt
Quelle: Eurosport
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