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"Auch ich habe geweint": Neureuther rührt Hirscher mit emotionaler Rede

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Neureuther rührt Hirscher mit Rede

Fotocredit: Instagram

VonVanessa Breunig
01/11/2019 Am 14:39 | Update 01/11/2019 Am 14:50

Es war keine große Überraschung, dass Marcel Hirscher zum Sportler des Jahres in Österreich gewählt wurde. Es ist nur eine von vielen Trophäen und Auszeichnungen, die der Ausnahme-Skifahrer gewinnen konnte. Es war schließlich der ehemalige Konkurrent Felix Neureuther, der mit seiner emotionalen Rede Hirscher rührte und den Abend für den Österreicher so besonders machte.

Neureuther sagte in seiner Laudatio auf der Lotterien Sporthilfe Gala in Wien: "Der Preis geht an einen, der eine ganze Generation besser gemacht hat. Er musste dem Druck eines ganzen Landes standhalten, aber er hat immer abgeliefert. Es ist egal, wie viele Medaillen oder Rennen ich ohne dich gewonnen hätte. Ich kann dir sagen: Ohne dich wäre es nur halb so viel Wert gewesen."

Der Deutsche fügte mit einem Schmunzeln an:

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Es hat nicht nur eine ganze Nation geweint, auch ich habe geweint, weil ich mich gefragt habe, wieso hatte der Hirscher den Gedanken [zum Rücktritt] nicht schon vor zehn Jahren.

Hirscher: "Felix hat gerade sehr viel in mir bewegt"

Auf der Skipiste waren die beiden Slalomspezialisten jahrelang Konkurrenten, doch trotzdem verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Dass dies etwas Besonderes ist, betonte Neureuther in seiner Rede:

Ich muss Danke sagen für all diese Momente, für beinharte Duelle. Aber vor allem danke ich dir dafür, dass wir trotz aller Konkurrenz Freunde geworden sind. Das ist in der heutigen Zeit, glaube ich, nicht mehr so leicht möglich.

Hirscher war von Neureuthers Rede sichtlich gerührt und sagte in seiner Dankesrede: "Felix hat gerade sehr viel in mir bewegt. Danke für so einen Abschluss. Es war der letzte große Auftritt und die letzte große Auszeichnung. Felix hat dazu beigetragen, dass es sehr emotional war."

Hirscher zeigte sich auch dankbar, dass Neureuther für ihn den Weg nach Wien auf sich genommen habe, er betonte, dass dies nicht selbstverständlich sei. Der neue und alte österreichische Sportler des Jahres fügte in seiner Rede noch an: "Mir war nie bewusst, dass ich dem Felix so weh getan habe in all den Jahren, in denen wir gemeinsam und gegeneinander gefahren sind. Er hätte wirklich viel gewonnen ohne mich. Umso mehr freue ich mich, dass Felix als Mensch so ist, wie er ist und vor allem, dass er sich die Mühe gemacht hat, nach Wien zu kommen. Das muss er nicht machen und ich habe es sehr cool gefunden."

Felix Neureuther und Marcel Hirscher

Fotocredit: Getty Images

Sowohl Hirscher als auch Neureuther hatten nach der letzten Saison ihre aktive Karriere beendet. In seiner beeindruckenden Karriere gewann Hirscher insgesamt 67 Weltcup-Rennen, acht Mal den Gesamtweltcup, wurde sieben Mal Weltmeister und zweifacher Olympiasieger. Neureuther stand hingegen 13 Mal ganz oben auf dem Podest.

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Hirscher verfolgt Weltcup-Auftakt vor dem Fernseher

Den Auftakt in die neue Saison in Sölden verfolgte der achtfache Gesamtweltcupsieger vor dem Fernseher und gab zu: "Ich habe mich vor dem Tag echt gefürchtet. Ich habe mir gedacht, wie wird das sein? Es war komplett wider Erwarten. Ich bin da gesessen und es hat sich wirklich gut angefühlt."

Hirscher werde auf jeden Fall auch in Zukunft die Skirennen verfolgen, aber nur wenn er Zeit hat, denn "wenn das Wetter schön ist, gehe ich eine Skitour oder selbst Ski fahren".

So begründet Hirscher seinen Rücktritt: Die PK in voller Länge

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